
Civilisation and Authenticity: The Search for Cultural Uniqueness in the Narrative Fiction of Alejo Carpentier and Julio Cortzar
Die Frage "Was ist Lateinamerika?" steht im Mittelpunkt des Schreibens aus und über Lateinamerika, von der Eroberung durch Kolumbus bis zu den heutigen Diskussionen und Nationalisierungsprojekten. Dahinter verbirgt sich jedoch die Frage Was ist Lateinamerika im Vergleich zu Europa? Dieses Buch legt die zugrunde liegende Logik eines lateinamerikanistischen Diskurses anhand einiger der einflussreichsten Denker des Kontinents offen, darunter Domingo Faustino Sarmiento, Jos Mart, Jos Enrique Rod, Jos Vasconcelos, Fernando Ortiz, Roberto Fernndez Retamar, Nstor Garca Canclini und Walter Mignolo.
Jahrhunderts, des Kubaners Alejo Carpentier und des Argentiniers Julio Cortzar, und zeigt auf, wie sich der Wunsch, Lateinamerika zu definieren, durch ihre bahnbrechenden experimentellen Romane zieht. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Carpentiers Los pasos perdidos (1953) und Cortzars Rayuela (1963). Neue Untersuchungen zur Poetik dieser Autoren und jargonfreie Analysen ihrer Romane zeigen, wie der lateinamerikanistische Diskurs in den Darstellungen der lateinamerikanischen Landschaften und Menschen durch beide Autoren fortbesteht, entweder als Europas authentischer und wunderbarer Anderer oder als dessen zivilisierter und moderner Gegenpart.
Zivilisation und Authentizität bietet neue Forschungsergebnisse für Carpentier- und Cortzar-Experten und wird für Studenten der lateinamerikanischen Literatur unentbehrlich sein. Seine Darstellung des lateinamerikanischen Diskurses macht es zu einem idealen Nachschlagewerk für alle, die sich mit lateinamerikanischen Kulturstudien beschäftigen.