Bewertung:

Shelley Armitages „Walking the Llano“ ist ein lyrisches Erinnerungsbuch, das die persönlichen Erfahrungen der Autorin mit der Landschaft des texanischen Panhandle verbindet. Das Buch verwebt auf beredte Weise menschliche und natürliche Geschichten und erforscht Themen wie Veränderung, Erinnerung und die innige Beziehung zwischen Menschen und Land. Viele Rezensenten loben die schöne Prosa, die eindrucksvollen Bilder und die umfassende Darstellung der Geschichte und der Ökologie der Region, was das Buch zu einer lohnenden Lektüre für alle macht, die sich für Texas oder Naturberichte interessieren.
Vorteile:⬤ Schöne und wortgewandte Prosa, die den Leser fesselt.
⬤ Reichhaltige Beschreibungen, die die Landschaft und ihre Geschichte zum Leben erwecken.
⬤ Tiefe persönliche Reflexionen, die die Verbindung zum Land verstärken.
⬤ Umfassende Erforschung der ökologischen und kulturellen Geschichte des texanischen Panhandle.
⬤ Ermutigt die Leser, die natürliche Umgebung zu schätzen und sich mit ihr zu verbinden.
⬤ Erfordert möglicherweise Vorkenntnisse über den texanischen Panhandle, um das Buch richtig zu verstehen.
⬤ Einige Leser waren der Meinung, dass das Buch für diejenigen, die eine persönliche Verbindung zu diesem Gebiet haben, angenehmer ist.
⬤ Einige Rezensenten wünschten sich mehr Bilder oder Fotos, um den Text zu begleiten.
(basierend auf 28 Leserbewertungen)
Walking the Llano: A Texas Memoir of Place
Als amerikanische Entdecker den texanischen Panhandle durchquerten, bezeichneten sie ihn als Teil der "Großen Amerikanischen Wüste". Als ein "Meer aus Gras" erschien der Llano leer, flach und kaum bewohnbar. Die heutigen Entwicklungen - Mobilfunkmasten, Bohrinseln und Windturbinen - haben dieses Klischee nur noch verstärkt. In diesem lyrischen Ecomemoir zeichnet Shelley Armitage jedoch eine einzigartige Wiederentdeckung des weitgehend unbekannten Landes auf, eine Reise, die zugleich zutiefst persönlich und weitreichend in ihrer Erforschung der Verbindungen zwischen Erinnerung, Geist und Ort ist.
Armitage beginnt ihre Erzählung mit der Absicht, den Ilano von der Farm ihrer Familie dreißig Meilen entlang des Middle Alamosa Creek bis zum Canadian River zu wandern. Unterwegs sucht sie nach der Verbindung zwischen ihrem Vater und einem der ersten Siedler der Gegend, Ysabel Gurule, der seinen Einbaum am Ufer des Canadian baute. Für Armitage, die in der nahe gelegenen Kleinstadt Vega aufgewachsen ist, ist dieser Akt des Wanderns untrennbar mit dem Akt des Zuhörens und Schreibens verbunden. "Was sagt das Land zu uns? ", fragt sie, während sie Zeuge menschlicher Veränderungen in der Landschaft wird - am katastrophalsten ist vielleicht die fortgesetzte Entwässerung der wertvollsten Ressource des Landes, des Ogallala Aquifers.
Doch die Wunder des Ilano sind geblieben: dynamische Tafelberge und Canyons, eine üppige Flora und Fauna, eine vielfältige Tierwelt und eine reiche Geschichte. Armitage lässt die Stimmen alter, indigener und hispanischer Völker zu Wort kommen, deren Geschichten mit ihren eigenen verwoben sind: das Erbe ihres Vaters, der Niedergang ihrer Mutter, die Liebe eines Bruders. Der Llano birgt nicht nur die Schönheit ökologischer Überraschungen, sondern auch eine neue Erkenntnis der Verwandtschaft in einer sich ständig verändernden Welt.
Walking the Llano erinnert an die Werke von Terry Tempest Williams und John McPhee und ist sowohl ein Fest für eine oft übersehene Region als auch ein erhebendes Zeugnis für die Kraft der Landschaft, die uns zu einem besseren Verständnis von uns selbst und anderen führt, indem wir eine tiefere Verbindung zu den Orten erfahren, die wir bewohnen.