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At Home in the World: California Women and the Postwar Environmental Movement
Seit den Anfängen des Staates Kalifornien begeisterten sich Abenteurer, Wissenschaftler und Schriftsteller für die majestätische Landschaft des Landes.
Einige von ihnen waren Frauen, doch nur wenige erregten Aufmerksamkeit oder wurden eingeladen, dem Sierra Club beizutreten, einer Organisation, die 1892 zum Schutz der Wildnis gegründet worden war. In den folgenden sechzig Jahren gewannen der Sierra Club und andere Gruppen an Ansehen und Mitgliedern - darunter auch immer mehr Frauen.
Aber diese Organisationen waren nicht in der Lage, dem massiven Wachstum der Industrie entgegenzutreten, das das Kalifornien der Nachkriegszeit überrollte. Diese Ära brauchte einen neuen Ansatz, und der kam von einer unwahrscheinlichen Quelle: weißen Hausfrauen aus der Mittelschicht, die keine Erfahrung in der Politik hatten. Diese Frauen kämpften erfolgreich gegen Smog, Atomkraftwerke, Müllberge in der Bucht von San Francisco und die Überbauung der Santa Monica Mountains.
In At Home in the World zeigt Cairns, wie Frauen im Zentrum einer breiteren und umfassenderen Umweltbewegung standen, die über die Wildnis hinausging und sich auf das tägliche Leben der Menschen konzentrierte. Diese Frauen stellten den Ansatz in Frage, der lange Zeit von etablierten Gruppen vertreten wurde, und legten den Grundstein für die moderne Umweltbewegung.