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Too Far from Antibes
IN DER ENGEREN AUSWAHL FÜR DEN NGAIO MARSH AWARD 2023.
Wir schreiben das Jahr 1951, und Jean-Luc Guéry ist in Indochina eingetroffen, um den Mord an seinem Bruder Olivier zu untersuchen, dessen Leiche in einem Nebenfluss des Saigon-Flusses gefunden wurde. Als begeisterter Leser von Kriminalromanen weiß Guéry sehr wohl, wie solche Ermittlungen ablaufen sollten, aber es ist nicht sofort klar, ob er in der Lage ist, dieses Wissen in die Praxis umzusetzen. Er ist nicht nur Reporter bei einer obskuren Provinzzeitung, sondern auch ein gescheiterter Schriftsteller, ein unverbesserlicher Alkoholiker und ein zwanghafter Spieler, der bereits ein Vermögen in den Casinos der Côte d'Azur verspielt hat. Trotz seiner ausschweifenden Neigungen und seiner Abneigung gegen körperliche Gefahren gelingt es Guéry schließlich, den Fall zu lösen. Dazu muss er sich in eine Welt von ausgeklügelten Verschwörungen, geheimen Geheimdienstoperationen und organisiertem Verbrechen begeben - nur um auf den letzten Seiten des Romans zu entdecken, dass die Wahrheit hinter dem Mord an seinem Bruder weitaus seltsamer ist, als er es sich vorstellen konnte.
Im Stil von Graham Greene und Eric Ambler geschrieben, ist Too Far From Antibes ein „Retro“-Thriller, der auf brillante Weise die Stadt Saigon in den frühen 1950er Jahren heraufbeschwört, als sie ein Zentrum der Intrigen, des Aufstands und des Imperiums war.