Bewertung:

Die Rezensionen geben eine gemischte Einschätzung von Jon Sumidas „In Defence of Naval Supremacy“, das die britische Seemacht und ihre technologischen Innovationen im frühen 20. Während einige Leser die Tiefe und die historische Analyse des Buches schätzen, kritisieren andere die veralteten Argumente und die komplizierte Darstellung.
Vorteile:Das Buch wird für seine gründliche Analyse der britischen Marinepolitik gelobt, insbesondere für die finanziellen und technologischen Faktoren, die sie beeinflussten. Viele Leser halten es für ein wertvolles Nachschlagewerk für Forscher, die sich für die Geschichte der Marine interessieren. Es wird für seinen beeindruckenden Forschungsaufwand und seine intellektuelle Tiefe gewürdigt, da es versucht, komplexe historische Fragen anzugehen und detaillierte Einblicke in die Feuerleittechnik der Marine zu geben.
Nachteile:Das Buch wird kritisiert, weil es 25 Jahre veraltet ist und mehrere Argumente durch neuere Forschungen in Frage gestellt und diskreditiert werden. Die Leser empfanden es als dicht und schwer zu lesen und bezeichneten es aufgrund der detaillierten und komplizierten Erzählungen als „Quälerei“. Die Interpretation von historischen Schlüsselfiguren und -ereignissen ist umstritten, was darauf hindeutet, dass Sumida möglicherweise wichtige Aspekte der Marinegeschichte falsch dargestellt hat, was einige seiner zentralen Argumente untergräbt.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
In Defence of Naval Supremacy: Finance, Technology, and British Naval Policy, 1889-1914
In seinem bahnbrechenden Werk In Defence of Naval Supremacy (Zur Verteidigung der Vorherrschaft der Marine) legt Sumida eine provokante und maßgebliche revidierte Geschichte der Ursprünge, des Charakters und der Folgen der Dreadnought-Revolution von 1906 vor.
Auf der Grundlage intensiver und umfangreicher Archivrecherchen bemüht sich das Buch um die Erläuterung wichtiger finanzieller und technischer Fragen, die es dem Leser ermöglichen, das komplexe Zusammenspiel finanzieller, technischer, strategischer und persönlicher Faktoren zu beobachten, die den Kurs der britischen Marineentscheidungen während des kritischen Vierteljahrhunderts vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs bestimmten.