
Composite Citations in Antiquity: Volume One: Jewish, Graeco-Roman, and Early Christian Uses
Sean A. Adams und Seth M.
Ehorn haben eine Vielzahl von Autoren zusammengebracht, um die Verwendung zusammengesetzter Zitate bei frühjüdischen, griechisch-römischen und frühchristlichen Autoren (bis hin zu Justin Martyr) zu untersuchen. Ziel ist es, die Existenz dieses Phänomens sowohl in der griechisch-römischen als auch in der jüdischen Literatur zu identifizieren und zu beschreiben. Der einleitende Essay wird dazu beitragen, einige definitorische Parameter zu liefern, obwohl die Studie als Ganzes versuchen wird, sich zu dieser Frage zu äußern.
In den Beiträgen wird auf spezifische Fragen eingegangen, z. B.
darauf, ob der zitierende Autor den zusammengesetzten Text geschaffen hat oder ob er ihn bereits als solchen vorgefunden hat. Die Aufsätze befassen sich auch mit der rhetorischen und/oder literarischen Wirkung des Zitats an seinem jetzigen Platz im Text und mit der Frage, ob das beabsichtigte Publikum das zusammengesetzte Zitat erkannt und "zurückentwickelt" hätte und sich daher mit dem ursprünglichen Kontext der einzelnen Bestandteile auseinandergesetzt hätte.
Zusätzlich zu den spezifischen Studien liefert Professor Christopher Stanley eine zusammenfassende Reflexion über alle Aufsätze des Bandes sowie einige Implikationen für die neutestamentlichen Studien.