Bewertung:

Zwischen Erde und Himmel von Amanda Skenandore ist ein historischer Roman, der die dunkle Geschichte der Internate für amerikanische Ureinwohner im Kontext einer persönlichen Geschichte über Kultur, Liebe und Ungerechtigkeit beleuchtet. Die Geschichte entfaltet sich durch die Erlebnisse von Alma, der einzigen weißen Schülerin in einem Internat, das darauf ausgerichtet ist, indianische Kinder an die weiße Kultur zu assimilieren. Das Buch behandelt Themen wie Vorurteile, kulturellen Verlust und die Komplexität von Identität und regt sowohl zum Mitgefühl als auch zum Nachdenken an.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben, mit lebendigen Beschreibungen
⬤ präsentiert einen selten erzählten Aspekt der amerikanischen Geschichte
⬤ emotional aufgeladen und zum Nachdenken anregend
⬤ die Charaktere sind mehrdimensional und realistisch
⬤ die Verwendung indigener Sprachen bereichert die Erzählung
⬤ fesselndes Storytelling mit einem faszinierenden Mysterium
⬤ spricht komplexe moralische und kulturelle Konflikte an
⬤ hilft, historisches Unrecht zu beleuchten.
⬤ Der Anfang könnte sich für einige Leser langwierig und langsam anfühlen
⬤ emotionale und tragische Themen könnten verstörend sein
⬤ könnte eher ein weibliches Publikum ansprechen
⬤ einige Leser könnten das Tempo als ungleichmäßig empfinden, insbesondere zwischen den beiden Zeitebenen
⬤ enthält schwere Themen, die nicht jeden ansprechen könnten.
(basierend auf 330 Leserbewertungen)
Between Earth and Sky
In Amanda Skenandores provokantem und zutiefst bewegendem Debüt, das an der tragischen Schnittstelle zwischen der Kultur der Weißen und der der amerikanischen Ureinwohner spielt, lernt ein junges Mädchen etwas über Freundschaft, Verrat und die Opfer, die im Namen der Zugehörigkeit gebracht werden.
An einem ruhigen Morgen in Philadelphia im Jahr 1906 wird Alma Mitchell durch eine Zeitungsschlagzeile in ihre Vergangenheit zurückkatapultiert. Ein Bundesagent ist tot, und der Mordverdächtige ist Almas Jugendfreund Harry Muskrat. Harry - oder Asku, wie Alma ihn kannte - war der vielversprechendste Schüler auf dem von ihrem Vater geleiteten Internat zur Zähmung der Wilden", in dem Alma die einzige weiße Schülerin war. Die Stover-Schule wurde nach den Indianerkriegen gegründet und sollte die Kinder aus den benachbarten Reservaten assimilieren. Stattdessen wurde ihnen alles genommen, was sie kannten - ihre Sprache, ihre Bräuche, sogar ihre Namen - und sie hinterließ ein herzzerreißendes Erbe.
Der aufgeweckte, mutige Junge, den Alma kannte, hätte niemals jemanden ermorden können. Aber sie erkennt kaum den Mann, zu dem Asku geworden ist, kalt und verbittert, weil er in der Welt der Weißen ein Ausgestoßener und in seiner eigenen Welt ein Geist ist. Ihr Ehemann, der Anwalt Stewart, willigt widerwillig ein, Asku um Almas willen zu verteidigen. Um dies zu tun, muss Alma die schmerzhaften Geheimnisse, die sie vor allen verborgen gehalten hat, erneut erforschen - vor allem vor Stewart.
Erzählt in fesselnden Erzählungen, die zwischen Almas Kindheit und ihrem jetzigen Leben wechseln, ist "Zwischen Erde und Himmel" eine eindringliche und komplexe Geschichte von Liebe und Verlust, in der die Suche nach Gerechtigkeit zu einer Reise zum Verständnis und schließlich zur Versöhnung wird.