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Between a Rock and a Hard Place
Eine der außergewöhnlichsten Überlebensgeschichten, die je erzählt wurden - Aron Ralstons erschütternder Bericht über seine sechs Tage, die er an einem der abgelegensten Orte Amerikas gefangen war, und darüber, wie ihn ein einziger Akt der Tapferkeit nach Hause brachte.
Es begann mit einer einfachen Wanderung in den Canyonlands von Utah an einem warmen Samstagnachmittag. Für Aron Ralston, einen siebenundzwanzigjährigen Bergsteiger und Naturliebhaber, war die Wanderung in den abgelegenen Blue John Canyon die Gelegenheit, sich von einem Winter zu erholen, in dem er allein die höchsten und schwierigsten Gipfel Colorados bestiegen hatte. Er hatte sich diesen Wochenendurlaub verdient, und obwohl er unterwegs zwei reizende Frauen traf, war er am frühen Nachmittag endlich in seinem Element: allein, nur von der Schönheit der Natur umgeben.
Es war 14:41 Uhr. Acht Meilen von seinem Truck entfernt, in einem tiefen und engen Slot Canyon, kletterte Aron gerade von einem verkeilten Felsbrocken herunter, als sich der Felsen plötzlich und auf erschreckende Weise löste. Bevor er ausweichen konnte, klemmte der herabfallende Stein seine rechte Hand und sein Handgelenk an der Canyonwand ein.
So begannen für Aron Ralston sechs Tage der Hölle. Mit kaum Wasser und wenig Nahrung, ohne Jacke für die schmerzhaft kalten Nächte und mit dem schrecklichen Wissen, dass er niemandem gesagt hatte, wohin er wollte, sah er sich mit einem langwierigen Tod konfrontiert - gefangen von einem 800 Pfund schweren Felsbrocken 100 Fuß tief auf dem Grund einer Schlucht. Während er im Laufe der Tage eine Fluchtmöglichkeit nach der anderen ausschloss, wurde Aron das ganze Ausmaß seiner misslichen Lage bewusst: Bis zum Beginn einer möglichen Such- und Rettungsaktion wäre er höchstwahrscheinlich an Dehydrierung gestorben, wenn eine Sturzflut ihn nicht vorher ertränkt hätte.
Was macht man im Angesicht des fast sicheren Todes? Mit der Videokamera aus seinem Rucksack begann Aron, seinen dankbaren Abschied von seiner Familie und seinen Freunden im ganzen Land aufzuzeichnen, ein Leben voller Abenteuer Revue passieren zu lassen und einen letzten Willen zu dokumentieren, in der Hoffnung, dass ihn jemand finden würde. (Seine Familie und seine Freunde hatten ihrerseits eine groß angelegte Suche nach Aron eingeleitet, deren erstaunliche Details hier ebenfalls zum ersten Mal dokumentiert werden. ) Das Wissen um ihre Liebe hielt Aron Ralston am Leben, bis eine göttliche Eingebung am Donnerstagmorgen das Rätsel um den Felsbrocken löste. Aron beging daraufhin die extremste Tat, die man sich vorstellen kann, um sich zu retten.
Between a Rock and a Hard Place - ein brillant geschriebener, witziger, ehrlicher, inspirierender und geradezu verblüffender Bericht von der Grenze zwischen Tod und Leben - wird sicherlich seinen Platz in den Annalen der klassischen Abenteuergeschichten einnehmen.