Bewertung:

John Tolands Biografie über Adolf Hitler wird als fesselnder, gründlicher und lesenswerter Bericht über das Leben einer der umstrittensten Figuren der Geschichte beschrieben. Das Buch befasst sich mit Hitlers frühem Leben, seinem Aufstieg zur Macht und den Folgen seiner Führung und bietet eine nuancierte Perspektive auf einen Mann, der oft nur als Monster gesehen wird. Während einige Leser die Objektivität und Tiefe des Berichts loben, kritisieren andere seine Länge und gelegentliche Trockenheit.
Vorteile:⬤ Sehr gut lesbarer und fesselnder Schreibstil, der es schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen.
⬤ Bietet eine gründliche Untersuchung und ein Verständnis von Hitlers Leben und seinen Beweggründen.
⬤ Vermittelt eine objektive und ausgewogene Sichtweise, die eine Dämonisierung vermeidet und gleichzeitig seine Taten und die Schrecken des Holocausts thematisiert.
⬤ Basiert auf umfangreichen Recherchen und Interviews mit Menschen, die Hitler kannten.
⬤ Enthält wichtige historische Zusammenhänge und Details über das Deutschland der Zwischenkriegszeit.
⬤ Das Buch ist recht umfangreich (über 900 Seiten), was für manche Leser einschüchternd wirken kann.
⬤ Einige Abschnitte können sich trocken oder zu detailliert anfühlen, so dass es schwierig ist, sich an Personen und Ereignisse zu erinnern.
⬤ Kritiker merken an, dass das Buch manchmal auf spekulativen Elementen und Annahmen beruht.
⬤ Die abschließenden Teile über Hitlers letzte Tage können sich in die Länge ziehen und deprimierend wirken.
⬤ Die Qualität der Fotografien im Buch wird kritisiert, weil sie schlecht gedruckt sind.
(basierend auf 306 Leserbewertungen)
Adolf Hitler: The Definitive Biography
Die klassische, endgültige Biografie von Adolf Hitler des mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Historikers John Toland ist nach wie vor die gründlichste, am besten lesbare, leicht zugängliche und weitestgehend objektive Darstellung des Lebens eines Mannes, dessen böser Einfluss auf die Welt im zwanzigsten Jahrhundert immer spürbar sein wird. Tolands Recherchen boten eine der letzten Gelegenheiten für einen Historiker, persönliche Interviews mit über zweihundert Personen zu führen, die mit Hitler eng verbunden waren.
Mit einer gewissen Distanz, aber dennoch mit Zugang zu vielen der Menschen, die den Führer und sein Drittes Reich förderten und bekämpften, bemühte sich Toland, dieses Leben so zu behandeln, als ob Hitler hundert Jahre zuvor gelebt hätte und gestorben wäre, anstatt in seiner eigenen Erinnerung. Von der Kindheit über die Obskurität bis zu seinem verzweifelten Ende erscheint Adolf Hitler in Tolands Worten als "weitaus komplexer und widersprüchlicher...
besessen von seinem Traum, Europa von Juden zu säubern... eine Mischung aus Prometheus und Luzifer".