
"Das Christentum ist nicht geheimnisvoll" ist ein Buch von John Toland, das beweisen soll, dass das Evangelium nichts enthält, was der Vernunft widerspricht oder über sie hinausgeht. Der Autor argumentiert, dass keine der christlichen Lehren als Mysterium betrachtet werden kann, da sie alle auf rationalen Erklärungen beruhen und von jedem verstanden werden können, der bereit ist, sie zu studieren.
Toland stellt die Vorstellung in Frage, dass der Glaube eine blinde Akzeptanz von Dogmen erfordert, und ermutigt die Leser, kritisch über ihre Überzeugungen nachzudenken. Das Buch ist eine Antwort auf die vorherrschende Orthodoxie der damaligen Zeit, die behauptete, dass bestimmte Aspekte des Christentums jenseits des menschlichen Verständnisses lägen. Tolands Werk war umstritten und löste Debatten unter Theologen und Philosophen aus.
Dennoch bleibt es ein wichtiger Text in der Geschichte des religiösen Denkens und ein Zeugnis für die Macht der Vernunft beim Verständnis der Welt um uns herum. 1702.
Damit der wohlmeinende Christ nicht den Verdacht hegt, dass Herr Toland mehr anstrebt, als er erklärt, und einige schlechte Prinzipien unter dem Vorwand der Verteidigung der wahren Religion listig verschleiert, schreibt Herr Toland diese Abhandlung mit aller denkbaren Aufrichtigkeit und Einfachheit, da er von dem, was er behauptet, so gründlich überzeugt ist, wie er es nur sein kann. Geschrieben in Altenglisch.
Dieses seltene antiquarische Buch ist ein Faksimile-Nachdruck des alten Originals und kann einige Unvollkommenheiten wie Bibliotheksmarkierungen und Notationen enthalten. Da wir dieses Werk für kulturell wichtig halten, haben wir es im Rahmen unseres Engagements für den Schutz, die Bewahrung und die Förderung der Weltliteratur in erschwinglichen, qualitativ hochwertigen, modernen und werkgetreuen Ausgaben zur Verfügung gestellt.