Bewertung:

Das Buch „Die letzten 100 Tage“ von John Toland findet allgemein großen Anklang und wird für seine detaillierte Recherche und seinen fesselnden Erzählstil gelobt. Es schildert die Komplexität der letzten Tage des Zweiten Weltkriegs aus verschiedenen Perspektiven. Einige Leser haben jedoch Bedenken hinsichtlich der Detailtiefe in bestimmten Abschnitten und des Erscheinungsdatums des Buches geäußert, was seine Relevanz beeinträchtigen könnte.
Vorteile:⬤ Gut recherchiert und informativ
⬤ fesselnder Erzählstil
⬤ bietet mehrere Perspektiven
⬤ fesselnde Erzählung, die das Interesse des Lesers aufrecht erhält
⬤ aufschlussreicher Einblick in die Komplexität des Zweiten Weltkriegs
⬤ viele Leser bezeichnen es als ein Meisterwerk.
⬤ Einige Abschnitte sind zu detailliert und verzetteln die Erzählung
⬤ mangelnde Betonung bestimmter Nazi-Gräueltaten
⬤ das Erscheinungsdatum ist alt (1965), was zu veralteten Informationen führen kann
⬤ einige subjektive Berichte können Fragen zur Zuverlässigkeit aufwerfen.
(basierend auf 83 Leserbewertungen)
The Last 100 Days: The Tumultuous and Controversial Story of the Final Days of World War II in Europe
Die letzten 100 Tage sind ein dramatischer Countdown der letzten Monate des Zweiten Weltkriegs in Europa, der die schwindende Macht und die endgültige Unterwerfung des Dritten Reichs lebendig werden lässt.
Um die turbulenten hundert Tage zwischen Jalta und dem Fall Berlins zu rekonstruieren, reiste John Toland mehr als 100.000 Meilen durch einundzwanzig Länder und interviewte mehr als sechshundert Menschen - von Hitlers persönlichem Chauffeur bis zu den Generälen von Manteuffel, Wenck und Heinrici; von Führern des Untergrunds bis zu Diplomaten; von hochrangigen alliierten Feldkommandeuren bis zu mutigen jungen GIs. Toland verwebt diese Interviews geschickt mit Recherchen aus Tausenden von Primärquellen.
Bei seiner Erstveröffentlichung schrieb The Last 100 Days Geschichte, denn es enthüllte Nachkriegsberichte, Stabsjournale, streng geheime Nachrichten und persönliche Dokumente, die Historikern bisher nicht zugänglich waren. Seitdem gilt es als eine der größten historischen Erzählungen des zwanzigsten Jahrhunderts.