
Al-Farabi and His School
Untersucht eine der aufregendsten und dynamischsten Perioden in der Entwicklung des mittelalterlichen Islam, vom späten 9. bis zum frühen 11.
Jahrhundert, anhand des Denkens von fünf seiner wichtigsten Denker, allen voran al-Farabi. Dieser große islamische Philosoph, der nach Aristoteles „Zweiter Meister“ genannt wurde, schuf eine erkennbare Denkschule, in der andere einige seiner eigenen intellektuellen Anliegen verfolgten und weiterentwickelten. Ihr Denken wird unter besonderer Berücksichtigung der grundlegendsten Fragen behandelt, die sich in der Erkenntnistheorie oder Epistemologie stellen lassen.
Das Buch füllt somit eine Lücke in der Literatur, indem es mit diesem Ansatz die intellektuelle Kontinuität hervorhebt, die in einer Zeit des Wandels aufrechterhalten wurde. Besondere Aufmerksamkeit wird den ethischen Dimensionen des Wissens gewidmet.