
Labour and Economic Change in Southern Africa c.1900-2000: Zimbabwe, Zambia and Malawi
Dieses Buch untersucht die soziale und wirtschaftliche Entwicklung von Simbabwe, Sambia und Malawi im Laufe des zwanzigsten Jahrhunderts.
Diese drei Länder haben eine lange gemeinsame und miteinander verknüpfte Vergangenheit. Alle drei wurden zu einem ähnlichen Zeitpunkt in das britische Empire eingegliedert, und die Bildung der unglückseligen Föderation von Rhodesien und Njassaland verband diese Länder in der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts formell für ein Jahrzehnt miteinander. Diese formale politische Beziehung schuf eine Dynamik, die zu noch engeren wirtschaftlichen und sozialen Verbindungen führte. Nach der Föderation waren die drei Länder aufgrund der wirtschaftlichen Realitäten in den Bereichen Industrie, Verkehr und Arbeitskräfte weiterhin eng miteinander verbunden. Doch trotz dieser verflochtenen Vergangenheit sind vergleichende Arbeiten zur Wirtschaftsgeschichte von Malawi, Sambia und Simbabwe und deren Veränderungen im Laufe der Zeit selten. Dieses Buch schließt diese Lücke, indem es die erste umfassende Sammlung von Arbeits- und Volkszählungsdaten über das zwanzigste Jahrhundert für diese drei Länder bereitstellt. Die unterschiedlichen Wirtschaftsmodelle und Leistungen dieser Staaten bieten gute Vergleichsmöglichkeiten, die es den Forschern ermöglichen, verschiedene Entwicklungsmodelle zu untersuchen und zu sehen, wie sich diese im Laufe der Zeit entwickelt haben.
Das Buch enthält Daten zum Bevölkerungswachstum und -wandel, zur Industrie- und Berufsstruktur sowie zu den verschiedenen Verschiebungen in der Tätigkeit der wirtschaftlich aktiven Bevölkerung. Es wird für Historiker, Wirtschaftswissenschaftler, Entwicklungsforscher und Nichtregierungsorganisationen, die sich mit dem südlichen Afrika des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart beschäftigen, von Nutzen sein.