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The Unbearable Whiteness of Being. Farmers' Voices from Zimbabwe
Die Geschichte der kolonialen Landentfremdung, die Missstände, die den Befreiungskrieg auslösten, und die Landreformen nach der Unabhängigkeit - all das war Stoff für die jüngste Forschung über Simbabwe. Doch so sehr die weißen Farmer des Landes auch von Wissenschaftlern und Journalisten beachtet wurden, die Tatsache, dass sie bei der Katalogisierung und Vertretung ihrer eigenen Angelegenheiten stets eine dynamische Rolle gespielt haben, blieb unbeachtet.
Dieser entscheidenden Dimension geht Rory Pilossof in The Unbearable Whiteness of Being nach. Seine Untersuchung der Stimmen von Landwirten - in der Zeitschrift The Farmer, in Memoiren und in aktuellen Interviews - offenbart sowohl Kontinuitäten als auch Brüche in ihren Beziehungen zu Land, Zugehörigkeit und Ethnie.
Sein Fokus auf den Befreiungskrieg, die Operation Gukurahundi und die Landbesetzungen nach 2000 umrahmt ein nuanciertes Verständnis davon, wie weiße Farmer sich mit dem Land und seinen Bewohnern auseinandersetzten, sowie von den politischen Veränderungen der letzten 40 Jahre. The Unbearable Whiteness of Being hilft zu erklären, warum sich viele der Ereignisse auf dem Lande so entwickelt haben, wie sie es taten.