
Migrant Labour in Europe, 1600-1900: The Drift to the North Sea
Migrant Labour in Europe (1987) untersucht die Bewegung von Arbeitnehmern aus weniger wohlhabenden Teilen Europas in Gebiete mit Nachfrage nach ihren Dienstleistungen.
Der Autor identifiziert sieben große Systeme von Arbeitsmigranten: das Nordseesystem (hauptsächlich westfälische Arbeiter, die an die deutsche und niederländische Nordseeküste gehen, und wallonische/französische Arbeiter, die an die belgische und seeländische Küste gehen); das Gebiet zwischen London und dem Humber; das Pariser Becken; Provence, Languedoc und Katalonien; Kastilien; Piemont; und Mittelitalien mit Korsika. Eine detaillierte Untersuchung des ersten dieser Systeme, in der seine Entwicklung und seine Veränderungen nachgezeichnet werden, wird in einen synchronen Zusammenhang mit den Daten für die anderen Regionen gebracht.
Jahrhundert und ein rascher Rückgang der Arbeitsmigration an die Nordsee im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts, als durch die expandierenden Industriekomplexe in Deutschland neue „Pull-Gebiete“ entstanden und Arbeitskräfte aus außereuropäischen Gebieten hinzukamen.