Bewertung:

Das Buch versucht, die umfangreiche Geschichte der Arbeit abzudecken, aber es fällt ihm schwer, den Leser zu fesseln und einen zufriedenstellenden Abschluss zu liefern. Es wird als arbeitsintensiv und prätentiös beschrieben und lässt viele Leser enttäuscht zurück.
Vorteile:Faszinierendes Thema zur Geschichte der Menschheit und der Arbeit. Der Autor gibt einen historischen Überblick über die verschiedenen Arbeitsverhältnisse im Laufe der Jahrtausende.
Nachteile:Schwierig und mühsam zu lesen, von manchen als prätentiös empfunden. Der Schreibstil ist enttäuschend und lässt Engagement vermissen. Der Schluss wirkt nach einer so langen Erkundung antiklimaktisch, und es gibt auch physische Probleme mit dem Zustand des Buches.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
The Story of Work: A New History of Humankind
Die erste wirklich globale Geschichte der Arbeit, eine optimistische Einschätzung vom Zeitalter der Jäger und Sammler bis zur Gegenwart.
"Beginnend in der Vergangenheit der Jäger und Sammler zeigt dieser lange Blick auf die Arbeit, wie wenig sich im Laufe der Jahrtausende geändert hat. Mit dem Aufkommen der Städte, der Löhne und der Arbeitsmärkte zeichnet er einen immerwährenden Kreislauf von Ungerechtigkeit und Widerstand nach - und den uralten Wunsch nach mehr." -- The Economist, "Best Books of 2021"
"Absolut faszinierend.... Lucassens eigenes Mitgefühl leuchtet durch dieses meisterhafte Buch."--Christina Patterson, The Guardian
Wir arbeiten, weil wir müssen, aber auch, weil es uns Spaß macht: Von der Jagd und dem Sammeln vor mehr als 700.000 Jahren bis zum heutigen Zeitalter der Zoom-Meetings haben die Menschen immer gearbeitet, um die Welt um sich herum ihren Bedürfnissen anzupassen.
Jan Lucassen bietet eine umfassende Geschichte der fleißigen Arbeit der Menschheit durch die Jahrhunderte hindurch. In einem Streifzug durch China, Indien, Afrika, Amerika und Europa untersucht Lucassen die Art und Weise, in der die Menschheit die Arbeit organisiert: im Haushalt, im Stamm, in der Stadt und im Staat. Er untersucht, wie die Arbeit zwischen Männern, Frauen und Kindern aufgeteilt wird, den Wendepunkt der Erfindung des Geldes, das kollektive Handeln der Arbeiter und die Auswirkungen von Migration, Sklaverei und der Idee der Freizeit.
Von den Bauern in den ersten Agrargesellschaften bis zu den prekären Existenzen der heutigen Gigworker wirft diese überraschende Darstellung von Kooperation und Unterordnung bei der Arbeit ein wichtiges Licht auf die Möglichkeiten, denen wir heute gegenüberstehen.