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Standing Up for Scotland: Nationalist Unionism and Scottish Party Politics, 1884-2014
Eine Geschichte des „versteckten“ Nationalismus in der schottischen Parteipolitik.
⬤ Beleuchtet den versteckten „Nationalismus“ der schottischen Unionisten/Konservativen Partei und weitet diese Analyse auf die schottischen Labour- und Liberalen Parteien aus.
⬤ Untersucht zum ersten Mal den „Unionismus“ der Scottish National Party (SNP).
⬤ Zieht auflagenstarke Medien wie den Scottish Daily Express heran - und durchbricht damit die wissenschaftliche Abhängigkeit von den weniger verbreiteten Zeitungen Herald und Scotsman.
⬤ Nutzt bisher vernachlässigtes Archivmaterial, darunter das Scottish Political Archive in Stirling und das Parlamentsarchiv in Westminster.
David Torrance bewertet die Beziehung zwischen „Nationalismus“ und „Unionismus“ in der schottischen Politik neu und stellt eine binäre Lesart der beiden Ideologien mit dem Konzept des „nationalistischen Unionismus“ in Frage. Der schottische Nationalismus begann nicht mit der SNP im Jahr 1934 und war auch nicht auf politische Parteien beschränkt, die eine unabhängige Staatlichkeit anstrebten. Zwischen 1884 und 2014 versuchten die liberalen, konservativen und Labour-Parteien, die schottische nationale Identität und den Nationalismus für sich zu nutzen, oft mit dem paradoxen Ziel, die Union zu stärken, anstatt sie zu beenden. Das Buch kombiniert nationalistische Theorie mit empirischer historischer und archivarischer Forschung, um zu argumentieren, dass diese Vorstellungen von schottischer Nationalität viel mehr miteinander gemein hatten, als gemeinhin angenommen wird.