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A History of the Scottish Liberals and Liberal Democrats
Die Schottische Liberale Partei war die dominierende Partei im viktorianischen Schottland. Während ihre Wahlerfolge mit dem Aufstieg der Labour Party und der (schottischen) Unionisten in den 1920er Jahren zurückgingen, blieb sie eine bedeutende „dritte“ Kraft in einem zunehmend überfüllten „schottischen politischen System“, insbesondere in der zweiten Hälfte des 20.
Jahrhunderts. Dies gilt insbesondere nach ihrem Zusammenschluss mit der Sozialdemokratischen Partei im Jahr 1988 zu den schottischen Liberaldemokraten, als sie über den schottischen Verfassungskonvent die moderne Dezentralisierungsregelung mitgestaltete. In diesem Buch werden beide Parteien anhand einer chronologischen Darstellung ihrer Geschichte untersucht.
Jedes Kapitel behandelt Themen wie die Organisation, die Beziehungen zwischen den schottischen und britischen Parteien, den Einsatz „nationalistischer“ Argumente und Rhetorik sowie strategische Ansätze (nach 1922), um Wählerstimmen zu gewinnen und bestimmte verfassungsrechtliche Ziele zu verfolgen, darunter die Dezentralisierung Schottlands. Außerdem wird die Bilanz der Partei in der dezentralisierten und der Westminster-Regierung nach 1999 eingehend untersucht.