
Authenticating Whiteness: Karens, Selfies, and Pop Stars
In Authenticating Whiteness: Karens, Selfies und Popstars untersucht Rachel E. Dubrofsky die Idee, dass die populären Medien Weißsein implizit als glaubwürdig, vertrauenswürdig, vertraut und ehrlich darstellen, und dass diese Darstellung normalisiert und allgegenwärtig ist. Ob im Fernsehen, im Film, in den sozialen Medien oder in den Nachrichten - weiße Menschen werden als glaubwürdig und ungekünstelt dargestellt, von der Art, wie sie sprechen, bis hin zu ihrem Aussehen und ihrem Verhalten.
Dubrofsky argumentiert, dass diese Art, weiße Menschen authentisch erscheinen zu lassen, eine Strategie des Weißseins ist, die Aufmerksamkeit für den Kontext der weißen Vorherrschaft erfordert, in dem sich die Darstellungen entfalten. Der Band zeigt detailliert auf, wie Ideen über das, was natürlich, gut und gesund ist, in den Medien verdinglicht werden und wie diese Werte implizit rassifiziert werden. Darüber hinaus wird aufgezeigt, wie weiße Frauen als besonders authentisch dargestellt werden, wenn sie scheinbar ihre Handlungsfähigkeit verlieren, indem sie ihren Affekt durch emotionale und körperliche Darstellungen ausdrücken.
Die Kapitel untersuchen eine Reihe populärer Medien - Zeitungsartikel über Donald J. Trump, ein in Auschwitz aufgenommenes Selfie, Musikvideos von Miley Cyrus, die Fernsehserie UnREAL, das berüchtigte Video von Amy Cooper, in dem sie die Polizei auf einen unschuldigen Schwarzen hetzt, und den Dokumentarfilm Miss Americana - und zeigen Muster auf, die medienübergreifend sind, um die Auswirkungen auf die größere Kultur zu untersuchen, in der sie existieren. Im Mittelpunkt des Buches steht die Frage: Wer darf authentisch sein? Und was sind die Folgen?