Bewertung:

Averil Offline ist ein Mittelstufenroman, der die Themen elterliche Überbehütung, kindliche Autonomie und die Bedeutung von Technologie und Codierung in einer geheimnisvollen Abenteuererzählung behandelt. Die Geschichte dreht sich um Averil, die sich mit ihren übermäßig beschützenden Eltern auseinandersetzt, während sie ihre Programmierfähigkeiten entwickelt und eine enge Bindung zu ihrem Klassenkameraden Max aufbaut. Das Buch regt zu Diskussionen zwischen Eltern und Kindern über Privatsphäre, Sicherheit und Vertrauen im digitalen Zeitalter an.
Vorteile:⬤ Spannende und relevante Handlung, die sowohl bei Kindern als auch bei Eltern Anklang findet.
⬤ Starke Charakterentwicklung, insbesondere von Averil und Max, die Widerstandsfähigkeit und Intelligenz verkörpern.
⬤ Ein gutes Erzähltempo ohne überflüssigen Inhalt macht es zu einer schnellen und angenehmen Lektüre.
⬤ Regt zu ehrlichen Gesprächen über Privatsphäre und Autonomie an.
⬤ Verknüpft die Themen Frauen in der MINT-Branche und Programmieren und fördert positive Vorbilder.
⬤ Einige Leser könnten die Krimielemente vorhersehbar finden.
⬤ Die Darstellung der elterlichen Überfürsorge könnte manchen Lesern übertrieben vorkommen und möglicherweise Leser abschrecken, die ein ausgeglicheneres Elternhaus erlebt haben.
⬤ Der starke Fokus auf das Programmieren könnte nicht jeden Leser ansprechen, insbesondere diejenigen, die sich nicht für Technik interessieren.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Eine lustige, rasante Geschichte über ein Mädchen, das sich von seinen Helikopter-Eltern abnabeln will. Die zwölfjährige Programmiererin Averil kann nichts tun, ohne dass ihre Eltern davon wissen.
Das liegt daran, dass ihre Mutter die Ruby Slippers Überwachungs-App benutzt, um zu kontrollieren, wo sie ist, wem sie schreibt und sogar was sie zu Mittag isst. Averil fragt sich, wie sie jemals erwachsen werden soll, wenn sie nicht aus Fehlern lernen darf. Als sie erfährt, dass Ruby Slippers in Zukunft noch mehr in ihre Privatsphäre eindringen wird, tut sie sich mit Max zusammen, einem neuen Schüler, der selbst mit überheblichen Eltern zu kämpfen hat.
Gemeinsam finden sie einen fast idiotensicheren Weg, um ihre Eltern loszuwerden und auf den College-Campus zu fliehen, auf dem der schrullige Erfinder von Ruby Slippers lebt. Es ist eine extreme Herausforderung, ihn überhaupt zu treffen - aber die beiden Kinder lösen geschickt eine Reihe von Rätseln und kommen zu ihrem Treffen.
Was sie dabei herausfinden, lässt sie innehalten - und bringt sie dazu, den Wert von Ehrlichkeit neu zu überdenken. Denn ist Vertrauen nicht der Kern des Bedürfnisses ihrer Eltern, etwas zu wissen?