Bewertung:

Das Buch erhielt überwältigend positive Kritiken. Die Leser lobten die berührenden und herzerwärmenden Gedichte, den geschickten Einsatz von Metrum und Reim und die kraftvolle Bildsprache. Viele Fans äußerten den Wunsch, das Werk erneut zu lesen und mehr von der Autorin Victoria Chang zu entdecken. Einige Leser bemängelten jedoch die Wiederholungen und die Einhaltung der Silbenbeschränkungen in einigen Gedichten.
Vorteile:Berührende und inspirierende Poesie, starke Verwendung von Metrum und Binnenreim, kraftvolle Bilder und einprägsame Sätze. Viele Leser halten das Buch für eine unverzichtbare Lektüre und schätzen Victoria Changs Werk sehr.
Nachteile:Einige Gedichte weisen übermäßige Wiederholungen und eine strenge Einhaltung der Silbenzahl auf, was ihrer Qualität abträglich sein kann. Einige Leser waren der Meinung, dass diese Sammlung nicht so stark ist wie das vorherige Werk der Autorin, „Obit“.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
Trees Witness Everything
Als Liebhaberin der strengen Form wendet sich die Bestseller-Poetin Victoria Chang dem kompakten japanischen Waka zu, wobei sie die Tradition kraftvoll erneuert und gleichzeitig ihre Suche nach einer der schwierigsten Fragen des Lebens fortsetzt: wie man loslassen kann. In The Trees Witness Everything (Die Bäume bezeugen alles) belebt Victoria Chang die Sprache durch Konzentration neu, indem sie Zwänge nutzt, um das wilde Innere zu beleuchten und zu befreien.
Jedes Gedicht, das größtenteils in verschiedenen japanischen Silbenformen, den so genannten Wakas, verfasst ist, wird durch Muster und Zählung geprägt. Dieses höchst originelle Werk steht in der Tradition großer Dichter wie W. S.
Merwin, dessen Gedichttitel als Rahmen und Spiegel für den Text verwendet werden und Vergangenheit und Gegenwart in einem komplexen Dialog miteinander verbinden. Chang schildert die sanfte, melancholische Isolation des Geistes und greift gleichzeitig nach außen, um - mit Ehrfurcht, Sparsamkeit und Laune - den Schmerz der Sehnsucht zu benennen, den Falken und seinen Schatten, unseren menschlichen Drang, das Winzige hinter dem Licht zu verstecken.