Bewertung:

Das Buch „Blood of Brothers: Leben und Krieg in Nicaragua“ von Stephen Kinzer ist ein detaillierter und persönlicher Bericht über die Geschichte Nicaraguas, insbesondere über die politischen Umwälzungen in den 1980er Jahren. Durch Erfahrungen aus erster Hand und umfangreiche Recherchen schildert Kinzer anschaulich die Kämpfe des nicaraguanischen Volkes und setzt sich kritisch mit den Auswirkungen der US-Außenpolitik in der Region auseinander. Die Leser schätzen die emotionale Tiefe, die lebendige Erzählweise und die aufschlussreiche Analyse, die dieses Buch zu einer unverzichtbaren Lektüre für alle machen, die Nicaragua verstehen wollen.
Vorteile:⬤ Gründliche und umfassende Geschichte Nicaraguas, insbesondere der 1980er Jahre.
⬤ Fesselnd und leicht zu lesen, erweckt es die Kultur und die Menschen zum Leben.
⬤ Ein Journalist, der die Ereignisse aus erster Hand miterlebt hat, verleiht dem Buch Authentizität.
⬤ Bietet eine wertvolle Perspektive auf die US-Außenpolitik und ihre Auswirkungen auf Nicaragua.
⬤ Emotionale und persönliche Erzählungen machen das Buch zu einem echten Erlebnis.
⬤ Gute Quelle für Reisende, die den Hintergrund des Landes verstehen wollen.
⬤ Einige Leser fanden das Buch sehr detailliert und schwierig in einer Sitzung zu lesen.
⬤ Das Buch springt an einigen Stellen, was den Erzählfluss für manche Leser stören könnte.
⬤ Der Wunsch nach mehr persönlichen Erfahrungen des Autors, da es sich nicht um einen erschöpfenden Bericht handelt.
⬤ Es könnte ernüchternd und beunruhigend für Leser sein, die nicht auf die intensive Realität vorbereitet sind.
(basierend auf 70 Leserbewertungen)
Blood of Brothers: Life and War in Nicaragua, with New Afterword
1976, im Alter von fünfundzwanzig Jahren, kam Stephen Kinzer als freiberuflicher Journalist nach Nicaragua - und wurde Zeuge der Geschichte. In den folgenden Jahren kehrte er immer wieder zurück, wurde 1981 Lateinamerika-Korrespondent des Boston Globe und wechselte 1983 in die Auslandsredaktion der New York Times. Im selben Jahr eröffnete er das Büro der New York Times in Managua und machte die Zeitung zur ersten amerikanischen Tageszeitung, die ein Vollzeitbüro in Nicaragua unterhielt.
Kinzer, der weithin als der am besten vernetzte Journalist in Mittelamerika gilt, traf und interviewte persönlich Personen auf allen Ebenen der Somoza-, Sandinisten- und Contra-Hierarchien sowie Dissidenten, Staatsoberhäupter und zahllose einfache Bürger in der gesamten Region.
Blut der Brüder ist Kinzers dramatische Geschichte des jahrhundertealten Machtkampfes, der 1979 mit dem Sturz der Somoza-Diktatur in die Schlagzeilen geriet. Es ist ein lebendiges Porträt des nicaraguanischen Volkes und seines vulkanischen Landes, einer Kulturgeschichte, die reich an Poesie und Blutvergießen, Baseball und Aufruhr ist.