Bewertung:

In den Rezensionen wird Stephen Kinzers Buch „Reset“ für seine aufschlussreiche historische Analyse der Türkei, des Irans und ihrer Beziehungen zu den USA gelobt. Die Leser loben den klaren Schreibstil und den informativen Inhalt, der die Bedeutung des Verständnisses der Komplexität des Nahen Ostens hervorhebt. Viele Rezensenten weisen jedoch auch auf die Grenzen des Buches hin, darunter sich wiederholende Abschnitte, naiv erscheinende Prognosen und fehlende Aktualisierungen seit der Veröffentlichung im Jahr 2010.
Vorteile:⬤ Klarer und deutlicher Schreibstil.
⬤ Umfassende historische Analyse der Türkei, des Iran und ihrer geopolitischen Bedeutung.
⬤ Bietet Einblicke, über die in den Mainstream-Medien häufig nicht berichtet wird.
⬤ Regt den Leser an, kritisch über die US-Außenpolitik nachzudenken.
⬤ Gut recherchiert und informativ mit einer kohärenten Erzählung.
⬤ Einige Abschnitte wiederholen sich und könnten als Füllmaterial angesehen werden.
⬤ Vorhersagen können als naiv oder übermäßig optimistisch angesehen werden.
⬤ Begrenzte Berichterstattung über den israelisch-palästinensischen Konflikt, der als weniger detailliert angesehen wird als die Türkei und der Iran.
⬤ Das Buch ist veraltet, da es 2010 veröffentlicht wurde, was einige dazu veranlasst, eine aktualisierte Version zu fordern.
(basierend auf 55 Leserbewertungen)
Reset: Iran, Turkey, and America's Future
Reset stellt eine erstaunliche Reihe von Persönlichkeiten vor: Sultane, Schahs, Ölmagnaten, Mullahs, Frauen der Welt, Befreier, Unterdrücker und Träumer jeder Art. Zu einem schillernden Panorama verwoben, helfen sie uns, den Nahen Osten auf eine neue Art zu sehen - und führen zu verblüffenden Vorschlägen, wie die unbeständigste Region der Welt neu gestaltet werden könnte.
In diesem Buch, das einen Paradigmenwechsel herbeiführt, argumentiert Stephen Kinzer, dass die Vereinigten Staaten aus ihrer Denkweise des Kalten Krieges ausbrechen und neue Partner im Nahen Osten finden müssen. Nur zwei muslimische Länder im Nahen Osten haben langjährige Erfahrungen mit der Demokratie: der Iran und die Türkei. Sie sind logische Partner für die Vereinigten Staaten. Kinzer schlägt nicht nur dieses neue „Machtdreieck“ vor, sondern erzählt auch die turbulente Geschichte von Amerikas Beziehungen zu seinen traditionellen Partnern im Nahen Osten, Israel und Saudi-Arabien, und argumentiert, dass sie neu gestaltet werden müssen, um den neuen Realitäten des 21.
Jahrhunderts angepasst werden müssen. Kinzers provokante neue Sicht auf den Nahen Osten - und auf Amerikas Rolle dort - wird reichlich Unterhaltung bieten und gleichzeitig eine wichtige politische Debatte über die veralteten Alternativen der letzten fünfzig Jahre hinausführen.