Bewertung:

Das Buch besteht aus informellen Essays, die als Briefe bezeichnet werden und ein breites Spektrum an Literatur von der Antike bis zur Moderne behandeln. Andrew Lang schreibt in einer sympathischen und nicht herablassenden Art und Weise, die den Leser anspricht und ihn ermutigt, Literatur, insbesondere klassische Werke, zu schätzen. Sein Stil wird als gutmütig und an eine klassische, lebendige Welt der Literatur erinnernd beschrieben.
Vorteile:⬤ Fesselnder und nicht herablassender Schreibstil.
⬤ Deckt ein breites Spektrum an literarischen Themen und Epochen ab.
⬤ Ermutigt die Leser, die klassische Literatur zu schätzen.
⬤ Gutmütiger und sympathischer Ton.
⬤ Steht vielleicht nicht so hoch im Kurs wie andere Kritiker wie Saintsbury, Leslie Stephen oder John Morley.
⬤ Im Vergleich zu einigen Zeitgenossen fehlt es ihm an kritischem Tiefgang.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
Letters on Literature (Esprios Classics)
Andrew Lang FBA (31. März 1844 - 20.
Juli 1912) war ein schottischer Dichter, Romancier, Literaturkritiker und Anthropologe. Am bekanntesten ist er als Sammler von Volks- und Märchenerzählungen. Die Andrew-Lang-Vorlesungen an der Universität von St.
Andrews sind nach ihm benannt. Lang ist heute vor allem für seine Veröffentlichungen über Folklore, Mythologie und Religion bekannt.
Das Interesse an der Folklore wurde ihm schon früh in die Wiege gelegt; er las John Ferguson McLennan, bevor er nach Oxford kam, und wurde dann von E. B. Tylor beeinflusst.
Die früheste seiner Veröffentlichungen ist Custom and Myth (1884). In Myth, Ritual and Religion (1887) erklärte er die „irrationalen“ Elemente der Mythologie als Überbleibsel aus primitiveren Formen.