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Die Existenz einer Geschichte, selbst wenn sie nicht genau definiert oder zugewiesen ist, selbst wenn sie sich nur in ihrem Entstehungsstadium befindet, gerade noch latent, strahlt eine vage, aber dringende Emanation aus."
Byobus jede Interaktion zittert vor Möglichkeit und schwacher Bedrohung. Ein Riss in den Wänden seines Hauses, der es für immer entstellt, bedeutet, dass er es niederbrennen muss. Eine Ampel stellt die Frage nach dem Wert des Gehorsams, nach der Hoffnung, die in ihm steckt, und nach der unempfindlichen Anarchie, der er trotzt. In kurzen Episoden, Aphorismen und Momenten geistiger Aufgewühltheit und sanften Hinterfragens steckt eine Fülle von Gewohnheiten, Sorgen, Kuriositäten, Freuden, Eigenheiten und Verstehensbemühungen.
Stellvertretend für die Bescheidenheit und Komplexität des poetischen Universums von Ida Vitale überflutet Byobu die Welt mit Bedeutung und bietet spielerisch eine andere Art, den Alltag zu leben.