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Cajun Mardi Gras Masks
Jeden Winter stellt eine Handvoll Cajun-Volkskünstler aus Louisiana ungewöhnliche Materialmischungen zusammen, um Masken für ihre Cajun-Faschingsfeiern zu gestalten. Sie verwenden Fenstergitter, Hühnerfedern, Garn, Haare, Filzstifte und Heißkleber, um phantasievolle, ja bizarre Masken zu kreieren, die nur einen Tag im Jahr getragen werden.
Diese Kreationen verwandeln ihre Träger in wilde Feiernde, die singend und tanzend durch die Lande ziehen und um Geld und Essen betteln. Dabei klettern sie auf Bäume, jagen Hühner und richten ein allgemeines und spielerisches Chaos an. Die Cajun-Karnevalisten unterscheiden sich von ihren Pendants in New Orleans, wo maskierte Feiernde auf Festwagen durch die Straßen reiten oder heiter durch Ballsäle paradieren.
Die maskierten Cajuns vom Lande führen mitreißende, körperlich energiegeladene Darbietungen auf, während sie durch die Landschaft ziehen.
Ihre fesselnden Masken sind aus der Not geboren und vereinen Haltbarkeit, Schockwirkung und Anziehungskraft mit uralten volkstümlichen Mustern und Innovationen aus der zeitgenössischen Kultur. Dies ist eine Studie über die Cajun-Karnevalstradition und ihre Manifestation in der Arbeit von sechs der kreativsten und beliebtesten Volkskünstler in zwei ländlichen Gemeinden.
Potic Rider und die Familien Moreau und LeBlue repräsentieren die männlichen Maskenbautraditionen von Basile, Louisiana. Suson Launey, Renee Fruge und Jackie Miller stellen die weibliche Rolle bei den Festlichkeiten in der ländlichen Region von Tee Mamou dar. Wenn die Gemeinschaften feiern, werden ihre Masken zu einem festen Bestandteil der jährlichen Rituale.
In diesem Buch werden die Künstler, die Aufführungen und die Verfahren zur Herstellung der fantastischen Masken vorgestellt. Carl Lindahl, Mitherausgeber von Swapping Stories: Folktales from Louisiana (University Press of Mississippi), ist Professor für Englisch an der Universität von Houston. Carolyn Ware ist Koordinatorin des Pine Hills Culture Program an der University of Southern Mississippi in Hattiesburg.