Charlemagne

Bewertung:   (4,2 von 5)

Charlemagne (Johannes Fried)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch bietet eine tiefgründige und nuancierte Erforschung Karls des Großen, seiner Absichten und des sozio-politischen Kontextes seiner Zeit. Während einige Leser es als aufschlussreich und gut recherchiert empfanden, kritisierten andere die dichte Prosa, die Wiederholungen und den Fokus auf das Fehlen historischer Aufzeichnungen.

Vorteile:

Eingehende Analyse des Charakters Karls des Großen, seiner Politik und des historischen Kontextes
fesselnd und zum Nachdenken anregend
reibungslose Übersetzung
erweitert das Verständnis der frühen europäischen politischen Geschichte
großartige Wissenschaft
hebt die Bedeutung von Bildung und Kulturerhalt während der Herrschaft Karls des Großen hervor.

Nachteile:

Dichte und manchmal mühsame Lektüre
wiederholte Spekulationen über Lücken im historischen Wissen
einige fanden die Übersetzung ungeschickt und die Prosa mäandernd
schwer auf Fakten mit wenig über Karl als Person
schlechte Bearbeitung und Organisation von einigen Lesern festgestellt.

(basierend auf 29 Leserbewertungen)

Inhalt des Buches:

Als Karl der Große 814 n. Chr. starb, hinterließ er eine Herrschaft und ein Erbe, wie es in Westeuropa seit dem Untergang Roms nicht mehr vorkam. Der renommierte Historiker und Autor des Buches Das Mittelalter, Johannes Fried, legt eine neue biografische Studie über den legendären fränkischen König und Kaiser vor, die das Leben und die Herrschaft eines Herrschers beleuchtet, der die Geschicke Europas in einer Weise prägte, wie es nur wenige Figuren vor oder nach ihm geschafft haben.

Karl der Große lebte in einem Zeitalter des Glaubens und war vor allem ein christlicher König, so Fried. Er machte seinen Hof in Aachen zum Zentrum einer religiösen und intellektuellen Renaissance, indem er den angelsächsischen Gelehrten Alcuin von York zu seinem persönlichen Tutor machte und darauf bestand, dass die Mönche gebildet und in Rhetorik und Logik bewandert sein sollten. Er errichtete in seiner Hauptstadt eine prächtige Kathedrale, die er aufwendig ausschmückte, und besuchte pflichtbewusst jeden Morgen und Abend die Messe. Und wie kein Herrscher vor ihm stärkte Karl der Große den Einfluss des Papsttums, indem er als erster König den Rechtsgrundsatz aufstellte, dass der Papst außerhalb der Reichweite der weltlichen Justiz stand - eine Entscheidung, die für die europäische Politik in den folgenden Jahrhunderten schicksalhafte Folgen hatte.

Trotz seiner Frömmigkeit war Karl der Große kein Heiliger. Er war ein Kriegskönig, der mit Gewalt und Blutvergießen bestens vertraut war. Und er genoss weltliche Vergnügungen, einschließlich der körperlichen Liebe. Obwohl es Aspekte seiner Persönlichkeit gibt, die wir nie mit Sicherheit wissen können, zeichnet Fried ein fesselndes Porträt eines Herrschers, einer Zeit und eines Königreichs, das unser Verständnis des Mannes, der oft "Vater Europas" genannt wird, vertieft.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780674737396
Autor:
Verlag:
Einband:Hardcover
Erscheinungsjahr:2016
Seitenzahl:688

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