Bewertung:

Das Buch bietet eine umfassende und wissenschaftliche Erforschung des Mittelalters und stellt die traditionelle Sichtweise dieser Zeit als eine Zeit der Dunkelheit und Unwissenheit in Frage. Es hebt die intellektuellen Beiträge und kulturellen Entwicklungen der Epoche hervor und stellt eine Verbindung zur Renaissance und zur modernen Gesellschaft her. Es wurde jedoch für seine unübersichtliche und dichte Darstellung bemängelt, was die Lektüre für einige Zuhörer schwierig macht.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben mit einer objektiven Perspektive
⬤ bietet eine frische und nützliche Analyse des Mittelalters
⬤ ausgezeichnete Wissenschaft von einem angesehenen Historiker
⬤ neue Einsichten auch für sachkundige Leser
⬤ gründliche Erforschung des intellektuellen Lebens und der kulturellen Entwicklung während der Epoche
⬤ von vielen Lesern als faszinierend und erhellend empfohlen.
⬤ Schwierige und dichte Lektüre
⬤ unübersichtliche Struktur, die den Leser verwirren kann
⬤ setzt Vorkenntnisse über das Mittelalter voraus
⬤ Übersetzung stellenweise grob
⬤ kann in der Analyse mangelhaft erscheinen
⬤ ist für Gelegenheitsleser möglicherweise nicht fesselnd.
(basierend auf 39 Leserbewertungen)
The Middle Ages
Seit dem fünfzehnten Jahrhundert, als humanistische Schriftsteller begannen, von einer "mittleren" Periode in der Geschichte zu sprechen, die ihre Zeit mit der antiken Welt verband, ist das Wesen des Mittelalters weithin diskutiert worden. Der renommierte Historiker Johannes Fried beschreibt für den Zeitraum von 500 bis 1500 ein dynamisches Zusammentreffen politischer, sozialer, religiöser, wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Entwicklungen, das sich wie ein roter Faden durch die Epoche zieht: die Herausbildung einer Kultur der Vernunft.
"Frieds umfangreiches Wissen ist beeindruckend und seine Leidenschaft für diese Epoche bewundernswert... Wer eine echte Leidenschaft für das Mittelalter hat, wird von dieser ehrgeizigen Defensio begeistert sein.".
--Dan Jones, Sunday Times.
"Liest sich wie ein Gegenschlag gegen die heiße Luft der liberal-humanistischen Interpreten der europäischen Geschichte... Fried) wird sowohl der zentrifugalen Zersplitterung des europäischen Raums in Monarchien, Städte, Republiken, Ketzereien, Handels- und Handwerksverbände, volkstümliche Literaturen als auch dem Fortbestehen vereinheitlichender und homogenisierender Kräfte gerecht: das Papsttum, das westliche Reich, die Schulen, die Mönche, die Zivilrechtler, die Bankiers, die Kreuzzüge... Umfassende Darstellung des gesamten mittelalterlichen Kontinents im Wandel.".
--Eric Christiansen, New York Review of Books.
" Ein) fesselndes Buch... Fried deckt viel im Bereich der Ideen über Monarchie, Rechtsprechung, Kunst, Rittertum und höfische Liebe, Millenarismus und päpstliche Macht ab, und das alles ist eine lohnende Lektüre.".
--Sean McGlynn, The Spectator.