Bewertung:

Das Buch „Comics als Kultur“ gilt als aufschlussreiche und wertvolle Quelle über amerikanische Comics und ihre kulturelle Bedeutung. Allerdings gilt es aufgrund seines Erscheinungsdatums von 1990 als etwas veraltet und hat eine Struktur, die sich aufgrund der Zusammenstellung verschiedener Artikel zusammenhanglos anfühlen kann.
Vorteile:⬤ Interessante und wertvolle Einblicke in amerikanische Comics und Kultur
⬤ dient als gute Ergänzung zu anderen verwandten Werken
⬤ von Lesern sehr empfohlen.
Veraltete Informationen aufgrund des Erscheinungsdatums 1990; die Struktur ist etwas fragmentiert, da sie Artikel aus verschiedenen Quellen zusammenstellt.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Comics as Culture
Comics und Cartoons sind aus dem amerikanischen Leben nicht mehr wegzudenken.
Ein Kritiker bezeichnete Comics als „grob, phantasielos, banal, vulgär und letztlich verderblich“. Sie werden von Eltern, Pädagogen, Psychiatern und Moralreformern mit großem Misstrauen betrachtet. Sie wurden von Regierungsausschüssen untersucht und einer strengen Zensur unterworfen.
Dennoch werden jährlich mehr als 200 Millionen Exemplare verkauft. Schon bei flüchtiger Betrachtung wird man feststellen, dass BLONDIE, ARCHIE, MARY WORTH, THE WIZARD OF ID und SHOE - unter den vielen Comicstrips - eine allgemein akzeptierte Vorstellung oder Norm der Gesellschaft unterstützen.
Warum sind Comics sowohl amüsant als auch umstritten? Hier ist der Versuch einer Antwort, indem ein scharfsichtiger Comic-Liebhaber einen Blick auf dieses Stiefkind des Genres wirft. Er stellt fest, dass Comics sowohl geliebt als auch gehasst, geliebt und belächelt werden. Indem sie sich auf die dramatischen Konventionen von Figuren, Dialogen, Szenen, Gesten, komprimierter Zeit und szenischen Mitteln stützen, stehen sie dem Drama nahe, sind aber wahrscheinlich näher mit ihm verwandt.