Bewertung:

Die Rezensionen heben den beeindruckenden Charakter der Essays und Interviews hervor, die in dem Buch über Truman Capote enthalten sind. Der Leser schätzt den geschickten Schreibstil und das literarische Talent der Interviewer, das Bewunderung für große Literatur hervorruft. Capotes einnehmende Persönlichkeit schimmert in den Gesprächen durch, aber es gibt auch Nuancen, wie man ihn ernst, aber mit Vorsicht nehmen sollte.
Vorteile:Das Buch ist gut gegliedert und enthält brillante Texte von talentierten Interviewern wie George Plimpton und Selma Robertson. Die Leser finden die Sammlung inspirierend, da sie die Kraft des großen Schreibens vor Augen führt. Auch der Humor und die Subtilität von Capote werden gelobt.
Nachteile:Einige Rezensionen weisen darauf hin, dass Capotes Selbstwahrnehmung die Leser dazu veranlassen könnte, seine Behauptungen mit Skepsis zu betrachten, was auf ein komplexes Verhältnis zu seiner öffentlichen Person hinweist.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Truman Capote: Conversations
Truman Capote sagte einmal: „Das, was ich auf der ganzen Welt am liebsten tue, ist reden...“, und das tut er auch in den mehr als zwei Dutzend Interviews, die in diesem Buch gesammelt sind. Die Themen sind oft Klatsch und Tratsch über die berühmten Leute, mit denen Capote zusammen war, aber immer gibt er aufschlussreiche Informationen über seine Schriften, die Autoren, die ihn inspiriert haben, seine akribischen Methoden der Recherche und Komposition und seine persönliche Ehrfurcht vor dem Handwerk des Schreibens.
Er war, wie der Herausgeber anmerkt, seiner Kunst leidenschaftlich ergeben und sich seines Platzes in der Welt der Literatur sehr bewusst. Während seine Gegner, wie Ernest Hemingway und Gore Vidal, sich lange und lautstark gegen den streitbaren und medienbegeisterten Schriftsteller aus Louisiana aussprachen, hat Capote hier das letzte Wort.
Was dabei herauskommt, ist ein Porträt des Autors als populäre Kultfigur, die unverdrossen nach Ruhm und Reichtum strebt, aber unermüdlich daran arbeitet, einer der bedeutendsten Prosastilisten Amerikas zu werden. Die Interviews reichen von dem ersten, das er nach der Veröffentlichung seines ersten Romans gab, bis zu dem schockierend persönlichen Selbstinterview, das am Ende seines letzten großen Werks erschien.