Bewertung:

Das Buch „Dogen Studies“, herausgegeben von William R. LaFleur, ist eine Sammlung von acht aufschlussreichen Essays über Dogen, eine bedeutende Figur des Zen-Buddhismus. Die Rezensenten loben die vielfältigen Beiträge und weisen darauf hin, dass alle Stücke für ernsthafte Dogen-Studenten sehr lesenswert sind. Zu den Höhepunkten gehören Analysen von Dogens Gedanken zur Erleuchtung, zur Sprache, zum historischen Kontext und zu verschiedenen Interpretationen seines Werks. Während einige Aufsätze besonders erwähnenswert sind, werden andere als weniger fesselnd angesehen. Insgesamt ist das Buch eine wertvolle Quelle für das Verständnis von Dogens Philosophie und Ansatz.
Vorteile:⬤ Alle Aufsätze in der Sammlung sind interessant und von guter Qualität.
⬤ Die Autoren sind angesehene Gelehrte der Dogen-Forschung.
⬤ Bietet verschiedene Perspektiven auf Dogens Denken und seine Implikationen.
⬤ Bestimmte Aufsätze werden für ihre erhellenden Einsichten gelobt, insbesondere in Bezug auf den Sprachgebrauch und den historischen Kontext.
⬤ Enthält ein gut strukturiertes Glossar der Begriffe und eine detaillierte Liste der Autoren.
⬤ Einige Aufsätze werden im Vergleich zu den herausragenden Beiträgen als weniger ansprechend empfunden.
⬤ Einige der Diskussionen werden als dicht oder eklektisch angesehen, was sie möglicherweise schwerer verdaulich macht.
⬤ Bestimmte Aufsätze sind zu kurz oder zu konzentriert und lassen die Tiefe vermissen, die sich manche Leser wünschen.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Dо̄gen Studies
Die Einführung von Dо̄gen in die moderne akademische Welt, oder vielleicht besser gesagt, die erste wirkliche Auseinandersetzung der akademischen Welt mit Dо̄gen fand um 1924 statt, als Watsuji Tetsurо̄ (1889-1960) einen provokativen Aufsatz mit dem Titel „Shaman Dо̄gen“ veröffentlichte.
Dieser Aufsatz schien für viele von Watsujis Zeitgenossen Dо̄gen aus dem zu befreien, was sie als seine fast sieben Jahrhunderte währende Verstrickung in die sektiererische Umarmung der Sо̄tо̄-Schule betrachteten. Watsuji bestand darauf, dass Dо̄gen nicht länger als ausschließlich der monastischen Gemeinschaft zugehörig betrachtet werden sollte.
Mit der Behauptung, Dо̄gen gehöre „der Menschheit“, leitete Watsuji das nicht-sektiererische Studium dieser Figur aus dem dreizehnten Jahrhundert ein und begründete damit das, was in der Neuzeit als Dо̄gen-Studien (Dagen kenkyii) bezeichnet wird. Das Kuroda-Institut hat vom 8. bis 10.
Oktober 1981 in Tassajara Springs, Kalifornien, eine Konferenz über Dо̄gen abgehalten, um zu erforschen, was es bedeuten könnte, dass Dо̄gen „zur Menschheit gehört“. Die Aufsätze dieses Bandes sind ein Teil der Ergebnisse dieser Konferenz.