Bewertung:

Das Buch ist ein Plädoyer für eine Form des Christentums, die sich nicht auf traditionelle Gottesvorstellungen stützt und ein zeitgenössisches Publikum anspricht, das konventionelle religiöse Vorstellungen ablehnen mag. Einige Leser finden jedoch, dass der Text schwach und die Ideen unscharf sind, was zu Enttäuschungen führt.
Vorteile:Das Buch bietet eine neue Perspektive auf das Christentum und zeigt, dass es auch ohne traditionelle Gottesvorstellungen sinnvoll existieren kann. Es geht wirksam auf den abnehmenden Glauben an Gott in der jüngeren Leserschaft ein und plädiert für ein weltliches Verständnis von Jesus, das bei den heutigen Lesern besser ankommt.
Nachteile:Kritiker sind der Meinung, dass der Text schlecht ausgeführt ist, mit unkonzentrierten und schwachen Ideen, die nicht die Länge eines Buches verdienen. Einige sind der Meinung, dass der Inhalt in einem kürzeren Artikel hätte zusammengefasst werden können, was zu Frustration und Enttäuschung über den Wert führt.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
The End of God-Talk: An African American Humanist Theology
In dieser bahnbrechenden Studie stellt Anthony B. Pinn die lange Zeit vorherrschende Annahme in Frage, dass die afroamerikanische Theologie ausschließlich theistisch ist. Er argumentiert, dass diese Annahme den afroamerikanischen theologischen Diskurs behindert und ein schnell wachsendes Segment der afroamerikanischen Bevölkerung - die Nichttheisten - ausgeschlossen hat. Indem er die Annahme des Theismus als afroamerikanische Orientierung zurückweist, stellt Pinn eine entscheidende Frage: Was ist eine nicht-theistische Theologie?
Das Ende der Gottesrede umreißt die erste systematische afroamerikanische nicht-theistische Theologie. Pinn bietet ein neues Zentrum für theologische Untersuchungen an, das auf einer wissenschaftlicheren Vorstellung vom Menschen basiert als die imago Dei-Idee, die die afroamerikanischen theistischen Theologien dominiert. Er schlägt vor, sich Henry David Thoreau, Frederick Douglass, Harriet Tubman und Alice Walker zuzuwenden, um ein ethisches Verhalten zu erreichen, das mit dem afroamerikanischen nicht-theistischen Humanismus vereinbar ist. The End of God-Talk endet mit einer Erkundung der religiösen Bedeutung gewöhnlicher Räume und Aktivitäten als Schauplätze humanistischen theologischen Engagements.
Durch die Hinwendung zum verkörperten menschlichen Leben als dem eigentlichen Schauplatz und Inhalt des Theologisierens eröffnet Pinn einen neuen theologischen Weg mit wichtigen Implikationen für die laufende Arbeit in den afroamerikanischen Religionsstudien.