Bewertung:

Das Buch „Bewusstsein ist Erfahrung“ von Christof Koch untersucht die Natur des Bewusstseins aus wissenschaftlicher Sicht, insbesondere anhand der Integrierten Informationstheorie (IIT). Die Rezensenten äußern gemischte Gefühle und stellen fest, dass das Buch zwar wertvolle Erkenntnisse und eine kohärente Theorie enthält, aber auch komplex und schwer zu verstehen sein kann. Einige finden es anregend und wichtig für das Verständnis des Bewusstseins, während andere kritisieren, dass es übereilt oder schlecht strukturiert sei und den Leser verwirrt zurücklasse.
Vorteile:⬤ Eine fesselnde Erforschung des Bewusstseins und seiner Komplexität.
⬤ Christof Koch ist ein anerkannter Experte, der tiefgehende und forschungsbasierte Einsichten vermittelt.
⬤ Das Buch bietet eine klare Definition von Bewusstsein als Erfahrung.
⬤ Präsentiert die Integrierte Informationstheorie (IIT) auf durchdachte Weise.
⬤ Enthält experimentelle Tests, die die Theorie unterstützen.
⬤ Geeignet für Leser, die sich intensiv für Neurowissenschaften und Bewusstsein interessieren.
⬤ Einige Rezensenten finden den Schreibstil komplex und schwer verständlich, so dass man das Buch mehrmals lesen muss.
⬤ Kritiker bemängeln, dass einige Argumente übereilt oder unzureichend erklärt werden.
⬤ Mehrere Leser waren der Meinung, dass es dem Buch an Klarheit bei Schlüsselkonzepten mangelt, insbesondere beim IIT.
⬤ Einige Abschnitte wirkten eher wie Füllmaterial als wie substanzieller Inhalt.
⬤ Das Buch könnte für allgemeine Leser zu technisch sein, was die Zugänglichkeit einschränkt.
(basierend auf 42 Leserbewertungen)
The Feeling of Life Itself: Why Consciousness Is Widespread But Can't Be Computed
Ein Argument dafür, dass das Bewusstsein, das weiter verbreitet ist als bisher angenommen, das Gefühl ist, lebendig zu sein, und nicht eine Art von Berechnung oder ein cleverer Hack.
In The Feeling of Life Itself (Das Gefühl des Lebens selbst) bietet Christof Koch eine einfache Definition des Bewusstseins als jede subjektive Erfahrung, von der alltäglichsten bis zur erhabensten - das Gefühl, am Leben zu sein.
Psychologen untersuchen, welche kognitiven Operationen einer bestimmten bewussten Wahrnehmung zugrunde liegen. Neurowissenschaftler verfolgen die neuronalen Korrelate des Bewusstseins im Gehirn, dem Organ des Geistes. Aber warum das Gehirn und nicht etwa die Leber? Wie kann das Gehirn, drei Pfund hochgradig erregbare Materie, ein Möbelstück im Universum, das denselben physikalischen Gesetzen unterliegt wie jedes andere Möbelstück, subjektive Erfahrungen hervorrufen? Koch vertritt die Auffassung, dass zur Beantwortung dieser Fragen eine quantitative Theorie erforderlich ist, die von der Erfahrung ausgeht und sich auf das Gehirn erstreckt. In The Feeling of Life Itself skizziert Koch eine solche Theorie, die auf integrierter Information beruht.
Koch beschreibt, wie die Theorie viele Fakten über die Neurologie des Bewusstseins erklärt und wie sie zur Entwicklung eines klinisch nützlichen Bewusstseinsmessers verwendet wurde. Die Theorie sagt voraus, dass viele, vielleicht sogar alle Tiere die Anblicke und Geräusche des Lebens wahrnehmen; das Bewusstsein ist viel weiter verbreitet als gemeinhin angenommen. Entgegen der landläufigen Meinung vertritt Koch jedoch die Ansicht, dass programmierbare Computer kein Bewusstsein haben werden. Selbst ein perfektes Softwaremodell des Gehirns ist nicht bewusst. Seine Simulation ist ein Fake-Bewusstsein. Bewusstsein ist keine besondere Art der Berechnung - es ist kein cleverer Hack. Beim Bewusstsein geht es um das Sein.