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The Grass Shall Grow: Helen Post Photographs the Native American West
The Grass Shall Grow ist eine knappe Einführung in die Arbeit und die Welt von Helen M. Post (1907-79), die Tausende von Fotos von amerikanischen Ureinwohnern gemacht hat. Obwohl Post weitgehend in Vergessenheit geraten ist und selbst in ihrer Blütezeit nie den Ruhm ihrer Schwester, der Farm Security Administration-Fotografin Marion Post Wolcott, erlangte, war Helen Post eine talentierte Fotografin, die in Indianerreservaten im gesamten Westen arbeitete und Bilder einfing, die sowohl beeindruckend als auch informativ sind.
Post produzierte unter anderem die Bilder für das Sachbuch As Long As the Grass Shall Grow (1940) des Schriftstellers Oliver La Farge, und ihr Werk stellt eine aussagekräftige Darstellung des Lebens der amerikanischen Ureinwohner zu jener Zeit dar. Mick Gidley schildert Post's Karriere, von ihrem Erwachsenwerden in den turbulenten 1930er Jahren bis zu ihrer Ausbildung in Wien und ihrer Arbeit für den U.S. Indian Service, wobei er die Entwicklung ihres beruflichen Rufs verfolgt. Er behandelt ihre Interaktionen mit Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, darunter La Farge und der Herausgeber Edwin Rosskam, und beschreibt ihre Beziehungen zu amerikanischen Ureinwohnern, seien es bekannte Handwerker wie die Sioux-Quilterin Nellie Star Boy Menard, Stammesführer wie der Crow-Superintendent Robert Yellowtail oder einfache Menschen wie die, die sie bei der Arbeit auf den Feldern oder im Rahmen von Bundesprojekten, in der Schule oder im Krankenhaus, beim Kochen oder Tanzen fotografiert hat.
Die hier wiedergegebenen Bilder werden sowohl um ihrer selbst willen analysiert als auch, um ihre Verbindung zu umfassenderen nationalen Belangen, einschließlich des Indian Reorganization Act von 1934, zu verstehen. Der gründlich recherchierte und leicht verständliche Text stellt eine ernsthafte Aufarbeitung eines vernachlässigten Künstlers dar.