Bewertung:

Das Buch stellt eine Erkundung von Edward S. Curtis' Leben und Werk dar, wobei die Meinungen über seine Wirksamkeit auseinandergehen. Während einige Leser den Hintergrund, den es über Curtis und seine Fotografie bietet, schätzen, kritisieren andere, es sei zynisch und es fehle an Respekt für Curtis' Leistungen.
Vorteile:Das Buch liefert gute Hintergrundinformationen über Edward S. Curtis. Es beschreibt sein Leben, seine fotografischen Fähigkeiten und seine Reisen und fängt die Essenz einer historischen Periode und die Kultur der nordamerikanischen Indianer ein.
Nachteile:Der Autor wird als zynisch und aufgeblasen empfunden, es fehlt ihm an Respekt für Curtis' Arbeit. Das Buch befasst sich nicht eingehend mit Curtis' Fotografie oder seinen Herausforderungen und liest sich eher wie eine akademische Dissertation als eine fesselnde Biografie.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Edward S. Curtis and the North American Indian, Incorporated
Seit den 1890er Jahren machte Edward S. Curtis Tausende von Fotos von amerikanischen Ureinwohnern im gesamten Westen.
Diese wurden von 1907 bis 1930 in zwanzig Bänden mit illustrierten Texten und zwanzig Fotomappen veröffentlicht. Das Projekt wurde von Theodore Roosevelt unterstützt und zum Teil von J.
Pierpont Morgan finanziert und brachte Ausstellungen, Postkarten, Zeitschriftenartikel, Vortragsreihen, eine „Musicale“ und den allerersten narrativen Dokumentarfilm hervor. Dieses Buch ist weder eine Lobrede auf Curtis' Leistung noch eine Entlarvung derselben, sondern eine ehrliche Studie des Projekts als kollektives Ganzes.