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The Concept of Action
Wenn Menschen etwas mit Worten tun, woher wissen wir dann, was sie tun? Viele Wissenschaftler haben eine Kategorie von Dingen angenommen, die als Handlungen bezeichnet werden: Bitten", "Vorschläge", "Beschwerden", "Entschuldigungen".
Diese Idee ist sowohl bequem als auch intuitiv, aber wie dieses Buch zeigt, ist es ein falsches Konzept von Handlung. In der Interaktion besteht die primäre Aufgabe einer Person darin, zu entscheiden, wie sie reagieren soll, und nicht darin, das zu benennen, was jemand gerade getan hat.
Die Kennzeichnung von Handlungen ist ein Prozess auf einer Metaebene, der nur dann angebracht ist, wenn wir die Aufmerksamkeit auf das Verhalten anderer lenken wollen, um sie zu fragen, zu sanktionieren, zu loben, zu tadeln oder anderweitig zur Verantwortung zu ziehen. In diesem Buch wird eine neue Sichtweise des Handelns entwickelt, die auf bestimmten grundlegenden Ideen über das Wesen der menschlichen Sozialität beruht: dass soziales Verhalten von Natur aus als zielgerichtet interpretiert wird; dass menschliches Verhalten unter der Tyrannei sozialer Verantwortlichkeit geformt wird; und dass Sprache unsere zentrale Ressource für soziales Handeln und Reagieren ist.