Bewertung:

Das Buch erforscht die umstrittene Geschichte eines Wortes in der amerikanischen Musik und zeichnet seine Entwicklung von der Minstrelsy zu verschiedenen Genres nach. Ausgehend von einer Untersuchung des Werks von John Lennon geht der Autor der Frage nach, wie die Musik die gesellschaftliche Wahrnehmung und Verwendung des Wortes beeinflusst hat. Er regt die Leser dazu an, kritisch über die Schnittmenge von Musik und Sprache nachzudenken.
Vorteile:Der Autor liefert eine gründliche historische Analyse des Wortes in der Musik in verschiedenen Genres. Der Text regt zum Nachdenken an und fördert das kritische Denken über Musik und Sprache. Er ist eine wertvolle Ressource für Hochschulkurse in Musik oder Amerikanistik.
Nachteile:Das Thema ist umstritten und mag nicht alle Leser ansprechen. Einige könnten die Konzentration auf ein einziges Wort als einschränkend oder unangenehm empfinden.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
The N-Word in Music: An American History
Das Minstrelsy-Stück, der Song und der Tanz Jump, Jim Crow hat nicht nur den Blackface-Darstellern ermöglicht, rassistische Stereotypen über schwarze Amerikaner zu verbreiten. Dieses weit verbreitete kulturelle Phänomen aus der Zeit der Vorkriegszeit trug dazu bei, das N-Wort in verschiedenen Bereichen des amerikanischen Lebens zu normalisieren.
Materielle Kultur, Sportkultur, Konsumgüter, Haustiere, Karnevalsspiele und sogar geografische Wahrzeichen erhielten die rassistische Bezeichnung als formelle und informelle Bezeichnung. Die Musik, so wird argumentiert, war der Katalysator für die Normalisierung und Verbreitung dieser beiden hässlichen Silben in der gesamten Gesellschaft, weit über die Umgebung der Plantagen und der städtischen Sklaverei hinaus. Dieser gewichtige und fesselnde Blick auf die explosivste Verunglimpfung der englischen Sprache, die von Wissenschaftlern als die Atombombe unter den bigotten Wörtern bezeichnet wird, zeichnet den Weg des N-Worts durch verschiedene Musikgenres und über Generationen hinweg nach.
Der Autor verwendet private Briefe, Zeitungsberichte, exklusive Interviews und vor allem Musiktexte von Künstlern aus den Bereichen Minstrelsy, Folk, Country, Ragtime, Blues, Jazz, Rock 'n' Roll und Hip Hop. Das Ergebnis ist ein reflektierter Bericht darüber, wie die Musikindustrie sprachliche und kulturelle Bewegungen über Epochen hinweg kanalisiert hat, was zu Veränderungen in der Bedeutung und Schreibweise des Schimpfworts führte.