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The Oxford Handbook of International Law in Armed Conflict
Welche Menschenrechtsverletzungen oder mutmaßlichen Kriegsverbrechen führen zum Ausschluss von der Flüchtlingsregelung? Welcher Menschenrechtsschutz gilt für jemanden, der zum unrechtmäßigen Kombattanten erklärt wurde? Welche Menschenrechtsverpflichtungen gelten für das Handeln von Streitkräften im Ausland? In den letzten zehn Jahren hat sich der Inhalt und die Anwendung des Völkerrechts in bewaffneten Konflikten dramatisch verändert. Als maßgebliche und umfassende Studie über die Rolle des Völkerrechts in bewaffneten Konflikten widmet sich dieses Oxford-Handbuch einer umfassenden Analyse des humanitären Völkerrechts, der Menschenrechte, des Flüchtlingsrechts, des internationalen Strafrechts, des Umweltrechts und des Rechts der Gewaltanwendung.
Dank einer internationalen Gruppe von Experten bietet dieses Buch eine globale, multidisziplinäre Perspektive auf die Rolle des Rechts im Krieg. Das Handbuch besteht aus 35 Kapiteln in sieben Teilen. Teil A liefert den historischen Hintergrund und legt einige der aktuellen Herausforderungen dar.
Teil B befasst sich mit den einschlägigen Quellen des Völkerrechts. Teil C beschreibt die verschiedenen Rechtssysteme: Landkrieg, Luftkrieg, Seekrieg, Besatzungsrecht, das auf Friedensoperationen anwendbare Recht und das Neutralitätsrecht.
In Teil D werden wichtige Konzepte des humanitären Völkerrechts vorgestellt: Waffen und die Konzepte der überflüssigen Verletzung und des unnötigen Leidens, der Grundsatz der Unterscheidung, der Verhältnismäßigkeit, Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, schwere Verstöße und Kriegsverbrechen sowie interne bewaffnete Konflikte. Teil E befasst sich mit den Grundrechten: dem Recht auf Leben, dem Verbot der Folter, dem Recht auf ein faires Verfahren, den wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten, dem Schutz der Umwelt, dem Schutz von Kulturgütern, den Menschenrechten der Angehörigen der Streitkräfte und dem Schutz von Kindern.
Teil F behandelt wichtige Themen wie Gewaltanwendung, Terrorismus, unrechtmäßige Kämpfer, die Anwendung der Menschenrechte in Zeiten bewaffneter Konflikte, das Flüchtlingsrecht und geschlechtsspezifische Fragen in Zeiten bewaffneter Konflikte. Teil G befasst sich mit Fragen der Rechenschaftspflicht, auch im Zusammenhang mit privaten Sicherheitsunternehmen und bewaffneten Gruppen, sowie mit Fragen der staatlichen Verantwortung vor nationalen Gerichten und mit Fragen der Übergangsjustiz.