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The Oxford Handbook of the Cold War
Das Oxford Handbook of the Cold War bietet eine umfassende Neubewertung des Zeitraums auf der Grundlage eines neuen konzeptionellen Rahmens, der auf dem Gebiet der internationalen Geschichte entwickelt wurde. Kurz vor dem 25. Jahrestag seines Endes erweist sich der Kalte Krieg nun als eine eigenständige Periode in der Geschichte des 20. Jahrhunderts, die jedoch im breiteren Kontext globaler politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklungen bewertet werden sollte.
Die Herausgeber haben führende Wissenschaftler auf dem Gebiet der Geschichte des Kalten Krieges zusammengebracht, um eine neue Bewertung des Stands des Fachs vorzunehmen und grundlegende Fragen für die künftige Forschung zu stellen. In den einzelnen Kapiteln dieses Bandes werden sowohl das Ausmaß als auch die Grenzen der Reichweite des Kalten Krieges in der Weltgeschichte untersucht. Sie stellen orthodoxe Ansätze zur chronologischen Einordnung des Kalten Krieges in Frage und präsentieren neue Erkenntnisse über die globale Dimension des Konflikts.
Auch wenn jeder Aufsatz eine eigene Perspektive bietet, zeigen sie gemeinsam die Verflechtung zwischen dem Kalten Krieg und nationalen und transnationalen Entwicklungen, einschließlich langjähriger Konflikte, die dem Kalten Krieg vorausgingen und nach seinem Ende fortbestanden, oder globaler Veränderungen in Bereichen wie Menschenrechte oder wirtschaftliche und kulturelle Globalisierung. Aufgrund seines breit gefächerten Auftrags ist der Band nicht entlang herkömmlicher chronologischer Linien, sondern thematisch gegliedert und bietet Aufsätze zu konzeptionellen Rahmenbedingungen, regionalen Perspektiven, Instrumenten des Kalten Krieges und Herausforderungen des Kalten Krieges. Das Ergebnis ist eine reichhaltige und vielfältige Darstellung der Art und Weise, wie der Kalte Krieg in den breiteren Kontext der Weltgeschichte eingeordnet werden sollte.