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The Oxford Handbook of Dante
The Oxford Handbook of Dante enthält vierundvierzig eigens verfasste Kapitel, die eine gründliche und kreative Lektüre von Dantes Werk bieten.
Es versammelt ein generationenübergreifendes und internationales Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit unterschiedlichen Ansätzen aus dem angloamerikanischen, italienischen und kontinentalen Raum, die mehrere Disziplinen umfassen: Philologie, materielle Kultur, Geschichte, Religion, Kunstgeschichte, visuelle Studien, Theorie von der Klassik bis zur Gegenwart, queere, post- und dekoloniale und feministische Studien. Der Band verbindet eine rigorose Neubewertung von Dantes Entstehung, Themen und Quellen mit einem theoretisch aktuellen Fokus auf Textualität und bietet so einen neuen kritischen Dante.
Der Band ist in sieben Abschnitte unterteilt: 'Texte und Textualität'; 'Dialoge'; 'Wissen transformieren'; Raum(e) und Orte'; 'Ein leidenschaftliches Selbstsein'; 'Ein nicht-linearer Dante'; und 'Nachleben'. Es versucht, den Commedia-zentrischen Ansatz in Frage zu stellen (die Überzeugung, dass trotz seiner vielen. Widersprüche, Dantes Werke bewegen sich auf das große Reservoir an Poesie und Ideen zu, das die Commedia ist, um eine nicht-teleologische Art und Weise aufzuzeigen, in der sich diese Werke zueinander verhalten.
Die Pluralität und die Offenheit der Interpretation erscheinen als Dantes ureigenes Merkmal, das mit dem Versuch koexistiert, eine allumfassende Meisterschaft zu schaffen. Das Handbuch zeigt auf, was heute an Dante spannend ist und wohin sich die Dante-Forschung in einem globalen Kontext entwickeln wird oder entwickeln kann.