
Openness in Medieval Europe
Dieser Band stellt die hartnäckige Assoziation des Mittelalters mit Geschlossenheit und Festigkeit in Frage.
Indem er eine Reihe von Disziplinen und Perspektiven zusammenbringt, identifiziert und enthüllt er Formen der Offenheit, die von modernen Annahmen oft verdunkelt werden, und zeigt, wie sie auf paradoxe und unerwartete Weise mit Abgeschlossenheit und Eingrenzung koexistieren oder sogar davon abhängen. Anhand von Begriffen wie Durchlässigkeit, Verwundbarkeit, Entblößung, Unabgeschlossenheit und Inklusivität wird deutlich, dass Offenheit die mittelalterliche Kultur durchdringt und Grenzen, Binaritäten und klare Unterscheidungen ins Wanken bringt.