Bewertung:

Das Buch von Dorothy Ko bietet eine umfassende Sozialgeschichte der Tintensteine, die ihre Herstellung, ihren Handel und ihre kulturelle Bedeutung im kaiserlichen China behandelt. Es wird als gut recherchiert und fesselnd gelobt.
Vorteile:Gründlich recherchiert, fesselnd geschrieben, ein bedeutender Beitrag zum Verständnis der kaiserlich-chinesischen Kunsttraditionen, eine interessante Erkundung der sozialen Welt der Tintensteine.
Nachteile:Einige Leser schlugen vor, dass ein kreativeres physisches Format des Buches seine Attraktivität erhöhen könnte.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
The Social Life of Inkstones: Artisans and Scholars in Early Qing China
Ein Tintenstein, ein Stück polierter Stein, das nicht größer ist als eine ausgestreckte Hand, ist ein Instrument zum Reiben von Tinte, ein Kunstobjekt, ein Zeichen des Austauschs zwischen Freunden oder souveränen Staaten und eine Oberfläche, auf der Texte und Bilder eingeritzt werden. Als solches ist der Tintenstein in China, Korea und Japan seit mehr als einem Jahrtausend mit elitärer Männlichkeit und den Werten der wen (Kultur, Literatur, Höflichkeit) verbunden. Doch obwohl er in Ostasien so allgegenwärtig ist, ist er in der westlichen Welt praktisch unbekannt.
Anhand der kaiserlichen Werkstätten in der Verbotenen Stadt, der Duan-Steinbrüche in Guangdong, der kommerziellen Werkstätten in Suzhou und der Häuser von Sammlern in Fujian zeichnet The Social Life of Inkstones den Weg der Tintensteine zwischen Hof und Gesellschaft nach und zeigt, wie die Zusammenarbeit zwischen Handwerkern und Gelehrten eine neue soziale Ordnung schuf, in der die traditionelle Hierarchie „Kopf über Hand“ nicht mehr vorherrschte. Dorothy Ko hebt auch die Kunsthandwerkerin Gu Erniang hervor, durch deren Arbeit die Kunst der Tintensteinherstellung zwischen den 1680er und 1730er Jahren eine noch nie dagewesene Verfeinerung erfuhr.
The Social Life of Inkstones erforscht die verborgene Geschichte und kulturelle Bedeutung des Tintensteins und stellt die Steinmetze und Kunsthandwerker in den Mittelpunkt.