Bewertung:

Die Rezensionen des Buches heben die kraftvolle und ergreifende Auseinandersetzung mit Ethnie, Identität und den persönlichen Erfahrungen der Autorin als gemischtrassiges Adoptivkind hervor, das in einem überwiegend weißen Umfeld aufwuchs. Die Leser empfinden die Memoiren als fesselnd, aufschlussreich und eindrucksvoll und regen zum Nachdenken über komplexe gesellschaftliche Themen an.
Vorteile:Das Buch ist gut geschrieben und fesselnd, mit einer fesselnden Erzählung, die das Interesse der Leser aufrecht erhält. Viele Rezensenten schätzen die Ehrlichkeit der Autorin und den Einblick in ihre Lebenserfahrungen. Die Memoiren werden als ein wichtiges Werk für das Verständnis von Ethnie, Identität und den Herausforderungen, mit denen Menschen mit gemischtrassigem Hintergrund konfrontiert sind, angesehen. Es wird auch als augenöffnend und eindrucksvoll beschrieben, mit Botschaften, die bei verschiedenen Zielgruppen, einschließlich Eltern und Verbündeten, Anklang finden.
Nachteile:Einige Leserinnen und Leser waren der Meinung, dass das Buch ihre anfänglichen Erwartungen nicht erfüllt hat, da es bestimmte Themen, die sie zu erforschen hofften, nicht vollständig anspricht. Einige Rezensenten merkten an, dass die Eltern der Autorin sie zwar liebten, es ihnen aber an Bewusstsein und bewusster Erziehung in Bezug auf ihre rassische Identität mangelte. Es wurden auch schmerzhafte Wahrheiten und Kämpfe erwähnt, die möglicherweise nicht für alle Leser geeignet sind.
(basierend auf 52 Leserbewertungen)
Surviving the White Gaze: A Memoir
Ein aufrüttelndes und kraftvolles Memoir von der schwarzen Kulturkritikerin Rebecca Carroll, die von ihrem schmerzhaften Kampf berichtet, eine komplett weiße Kindheit zu überwinden, um ihre Identität als schwarze Frau in Amerika zu finden. Rebecca Carroll wuchs als einzige Schwarze in ihrer Stadt im ländlichen New Hampshire auf.
Sie wurde bei ihrer Geburt von künstlerischen Eltern adoptiert, die an Frieden, Liebe und kein Bevölkerungswachstum glaubten. Ihre frühe Kindheit war liebevoll und idyllisch - und doch konnte sie das tiefe Gefühl der Isolation, das sie zunehmend verspürte, als sie älter wurde, nicht in Worte fassen. Alles änderte sich, als sie ihre leibliche Mutter, eine junge weiße Frau, kennenlernte, die Carrolls Gefühl für ihr Schwarzsein und ihr Selbstwertgefühl konsequent untergrub.
Carrolls Kindheit wurde erschütternd, und ihre Memoiren erforschen die Spannung zwischen dem schmerzlichen Wunsch nach der Akzeptanz ihrer leiblichen Mutter, der Loyalität, die sie gegenüber ihren Adoptiveltern empfindet, und der Suche nach ihrer rassischen Identität. Als Erwachsene schlug Carroll einen Weg von Stadt zu Stadt ein und hatte dabei mit schwierigen Freunden, Depressionen, Essstörungen und übermäßigem Alkoholkonsum zu kämpfen.
Dank der Unterstützung durch ihre schwarze Wahlfamilie konnte sie schließlich wieder gesund werden. Das intime und erhellende Buch Surviving the White Gaze ist eine zeitgemäße Untersuchung von Rassismus und rassischer Identität im heutigen Amerika und ein außerordentlich bewegendes Porträt der Resilienz.