Bewertung:

Das von Rebecca Carroll herausgegebene Buch „Onkel Tom oder der neue Neger“ ist eine Zusammenstellung von Perspektiven zum Vermächtnis von Booker T. Washington. Es werden verschiedene Argumente für und gegen seine Ansätze in Bezug auf die Beziehungen zwischen den Ethnien in Amerika dargelegt und ein historischer Kontext sowie Einblicke in Washingtons Einfluss und seine heutige Bedeutung geboten.
Vorteile:Das Buch wird für seine durchdachte und abwechslungsreiche Sammlung von Essays gelobt, die einen tiefen Einblick in Ethnie, Geschichte und Kultur bieten. Viele Rezensenten merken an, dass es eine wichtige Lektüre für das Verständnis der amerikanischen Gesellschaft und der komplexen Beziehungen zwischen den Ethnien ist. Es enthält den vollständigen Text von Washingtons Memoiren „Up From Slavery“, was den Lesern hilft, sich mit den Debatten um seine Ideen auseinanderzusetzen.
Nachteile:Einige Kritiker weisen darauf hin, dass das Buch die seit langem geführte Debatte über Washingtons Ansätze nicht vollständig auflöst und die Leser mit widersprüchlichen Standpunkten konfrontiert, ohne eine klare Lösung zu finden. Außerdem könnten einige Leser die historische Perspektive als Herausforderung empfinden, wenn sie nicht bereits mit Booker T. Washingtons Kontext und den Feinheiten der diskutierten Ethnien vertraut sind.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Uncle Tom or New Negro?
Todestag von Booker T. Washington erscheint ein leidenschaftlicher, provokanter Dialog über sein kompliziertes Erbe, der auch den vollständigen Text seiner klassischen Autobiografie Up from Slavery enthält.
Booker T. Washington wurde 1858 als Sklave geboren, doch rund vierzig Jahre später gründete er das Tuskegee Institute. Er war mit einem US-Präsidenten und mit Wirtschaftsgrößen befreundet, wurde von der schwarzen Gemeinschaft geliebt und geschmäht und war eine der einflussreichsten Stimmen in der Post-Sklaverei-Szene. Doch Washingtons Botschaft der allmählichen Anpassung wurde von den einen akzeptiert und von den anderen abgelehnt, und fast ein Jahrhundert nach seinem Tod ist er immer noch eine der umstrittensten und am meisten missverstandenen Figuren der amerikanischen Geschichte.
Onkel Tom oder Neuer Neger? ist weit mehr als eine weitere kritische Ausgabe von Washingtons Memoiren. Stattdessen hat Carroll eine Reihe herausragender afroamerikanischer Persönlichkeiten interviewt, darunter Julianne Malveaux, die Kulturkritiker Debra Dickerson und John McWhorter sowie die mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Journalistin und Radio-Talkshow-Moderatorin Karen Hunter, um nur einige zu nennen. In einer schillernden Sammlung voller erfrischender und unterschiedlicher Perspektiven (z. B. Was würde Booker T. von Sean Combs oder Russell Simmons halten? War Washington ein "tragischer Possenreißer" oder ein "Hoffnungsträger für die Menschen am Rande der Gesellschaft"? ), ermöglicht es Ihnen dieses hochaktuelle Buch, Ihre eigenen Schlüsse über eine umstrittene und vielleicht letztlich rätselhafte Figur zu ziehen.