
Exploring Children's Suffrage: Interdisciplinary Perspectives on Ageless Voting
Dieser Sammelband bietet eine kritische, gründliche und interdisziplinäre Untersuchung der Argumente für die Abschaffung des demokratischen Mindestwahlalters.
Da Kinder und Jugendliche zunehmend ihre politische Stimme zu Themen wie Klimawandel, Waffengesetzgebung, Black Lives Matter und Bildungsreform erheben, verdienen die Forderungen nach Jugendwahlrecht eine weitere wissenschaftliche Auseinandersetzung. Führende Wissenschaftler aus den Bereichen Kindheitsforschung, Politikwissenschaft, Philosophie, Geschichte, Recht, Medizin und Wirtschaft kommen in diesem Sammelband zusammen, um die verschiedenen Annahmen zu untersuchen, die hinter dem Ausschluss von Kindern vom Wahlrecht stehen, und um zu ergründen, warum diese in Frage gestellt werden können.
Jedes Kapitel kommt zu unterschiedlichen und manchmal konkurrierenden Schlussfolgerungen, dekonstruiert jedoch die Vorstellung, dass das Wahlrecht zwangsläufig an das Alter gebunden ist, und entwirft gleichzeitig eine demokratischere Vorstellung, die dem Drittel der Menschheit, das aus Kindern und Jugendlichen besteht, mehr Rechte einräumt. Auf diese Weise definiert und etabliert dieses Buch ein neues Feld für akademische Studien und öffentliche Debatten über das Kinderwahlrecht. Das Kapitel „The Reform that never happened: a history of children's suffrage restrictions“ ist frei zugänglich unter einer Creative Commons Attribution 4.
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