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Give Children the Vote: On Democratizing Democracy
Im Laufe der Geschichte wurde das Wahlrecht auf Landbesitzer, Arme, Minderheiten, Frauen und junge Erwachsene ausgedehnt. In jedem Fall hat sich die Bedeutung der Demokratie selbst gewandelt.
Die einzige große Gruppe, der das Wahlrecht noch verwehrt wird, ist das Drittel der Menschheit, das unter 18 Jahre alt ist. Allerdings engagieren sich Kinder zunehmend in politischen Bewegungen für Klimaregulierung, Arbeitnehmerrechte, Waffenkontrolle, transsexuelle Identität und Rassengerechtigkeit. Dies hat zu einer wachsenden globalen Bewegung zugunsten des Kinderwahlrechts geführt.
In diesem Buch wird argumentiert, dass es an der Zeit ist, Kindern das Wahlrecht zu geben. Anhand der politischen Theorie und unter Einbeziehung von Studien zur Kindheit wird gezeigt, warum das Wahlrecht nicht nach dem Alter eingeschränkt werden kann und warum ein wirklich allgemeines Wahlrecht für alle von Vorteil ist und dazu beitragen kann, die bröckelnden demokratischen Normen von heute zu retten.
Er geht sorgfältig auf eine breite Palette von Einwänden ein, die sich auf Kompetenz, Wissen, Erwachsenenrechte, Machtverhältnisse, Schäden für Kinder und vieles mehr beziehen. Und es entwickelt eine detaillierte kindliche Theorie des Wählens, die darauf beruht, dass gewählte Vertreter die unterschiedlichen Lebenserfahrungen der Menschen maximal berücksichtigen.
Das Buch führt auch das Konzept der stellvertretenden Stimmabgabe ein, bei dem Eltern oder Erziehungsberechtigte stellvertretende Stimmen für nicht einsichtsfähige Personen, einschließlich, aber nicht nur, kleiner Kinder, abgeben, bis diese Personen sich entscheiden, ihre Stimme für sich selbst zu beanspruchen oder zurückzuholen. Letztlich entwirft das Buch eine neue Vision der demokratischen Stimmabgabe, die durch die gleichberechtigte Befähigung von Kindern endlich wirklich demokratisch ist.