Bewertung:

Das Buch bietet einen knappen Überblick über die britische und französische Marine und ihre Rolle bei wichtigen militärischen Ereignissen von 1689 bis 1815. Es ist zwar gut geschrieben und liefert wertvolle Zusammenhänge, erfüllt aber möglicherweise nicht die Erwartungen von Lesern, die eine detaillierte Marinegeschichte suchen.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben und prägnant
⬤ bietet einen ausgezeichneten Überblick über die Militärgeschichte dieser Zeit
⬤ bietet neue Einblicke in Seekonflikte
⬤ gute Analyse des anglo-französischen Kampfes
⬤ geschrieben von einem sachkundigen Autor.
⬤ Konzentriert sich nicht speziell auf die Linienschiffe oder detaillierte Marineoperationen
⬤ mangelt es an ausführlicher Berichterstattung über den Bau von Schiffen und Schlachten
⬤ enttäuschend für Leser, die eine reine Marinegeschichte erwarten
⬤ keine Bilder oder Illustrationen enthalten
⬤ einige Leser fanden es zu kurz.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
The Age of the Ship of the Line: The British and French Navies, 1650-1815
Fast zweihundert Jahre lang beherrschten riesige hölzerne Kriegsschiffe, die so genannten „Linienschiffe“, den Seekrieg und trugen so entscheidend zum europäischen Machtkampf und zur Ausbreitung des Imperialismus bei. An der Spitze der großen Seemächte standen Großbritannien und Frankreich, deren fortschrittliche Volkswirtschaften eine große Anzahl dieser teuren Schiffe tragen konnten.
Dieses Buch, die erste gemeinsame Geschichte dieser großen Seemächte, bietet ein einzigartiges unparteiisches und umfassendes Bild der beiden Mächte - ihrer Schiffbauprogramme, Seekampagnen und Schlachten sowie ihrer Kriegsstrategien und Diplomatie. Jonathan R. Dull ist der Autor von zwei preisgekrönten Geschichten über die französische Kriegsmarine.
Sein Buch, das auf jahrelangen Studien über Krieg und Diplomatie beruht, vermittelt die feinen Details und die hohe Dramatik des Zeitalters der großen und entscheidenden Seekonflikte. Dull befasst sich mit den sieben Kriegen, die Großbritannien und Frankreich zwischen 1688 und 1815, oft im Bündnis mit weniger bedeutenden Seemächten wie Spanien und den Niederlanden, führten.
Er betrachtet den Krieg so, wie ihn die meisten Staatsmänner der damaligen Zeit sahen - als einen Wettstreit der Ausdauer - und behandelt auch die tragische Seite der französisch-britischen Kriege, die die größere Sicherheit und den Wohlstand, den die beiden Mächte während ihrer kurzen Zeit als Verbündete genossen, zunichte machten. Jonathan R.
Dull ist der pensionierte stellvertretende Herausgeber der Reihe The Papers of Benjamin Franklin. Zu seinen preisgekrönten Büchern gehören The French Navy and American Independence: A Study of Arms and Diplomacy, 1774-1787 und The French Navy and the Seven Years' War, die in einer Ausgabe von Bison Books erhältlich sind.