Bewertung:

Die Rezensionen zu Oscar Wildes Buch, insbesondere zu seinem Brief „De Profundis“, spiegeln eine tiefe Wertschätzung für sein literarisches Genie und die tiefen Einsichten wider, die er über sein Leben und sein Leiden während der Gefangenschaft vermittelt. Die Leser finden den Text ergreifend und verwandelnd, da er zeigt, dass Wilde trotz seiner tragischen Lebensumstände nicht aufgibt. Einige Kritiker bemängeln jedoch das Format des Buches und den Eindruck der Selbstverliebtheit in seinen Reflexionen.
Vorteile:Das Buch wird für seine tiefe emotionale Resonanz, seine literarische Qualität und seine aufschlussreichen Reflexionen über das Leben, die Kunst und das Leiden gelobt. Viele halten es für fesselnd und für einen echten Klassiker, mit zahlreichen denkwürdigen Zitaten. Wildes Fähigkeit, Schmerz und Verwandlung zu artikulieren, kommt bei den Lesern gut an und bietet einen bedeutenden Einblick in seinen Charakter und seine Gedanken.
Nachteile:Einige Leser fanden, dass es dem Buch an Tiefe mangelt, oder sie waren enttäuscht über die gekürzten oder schlecht formatierten Versionen. In einigen Rezensionen wurde das Gefühl der Selbstverherrlichung oder der Nabelschau in Wildes Werk erwähnt. Außerdem wurde bemängelt, dass in einigen Ausgaben Bonusinhalte fehlten, was das Leseerlebnis insgesamt beeinträchtigte.
(basierend auf 59 Leserbewertungen)
De Profundis (lateinisch: "aus der Tiefe") ist ein 50.000 Wörter umfassender Brief, den Oscar Wilde während seiner Inhaftierung im Reading Gaol an Lord Alfred Douglas, seinen Geliebten, schrieb.
Wilde schrieb den Brief zwischen Januar und März 1897, er durfte ihn nicht abschicken, nahm ihn aber bei seiner Entlassung mit. Darin tadelt er Lord Alfred für dessen Arroganz und Eitelkeit, die er nicht vergessen hatte, als Douglas krank war: "Wenn du nicht auf deinem Podest stehst, bist du nicht interessant.
"Er empfand auch Erlösung und Erfüllung in seinem Leidensweg, denn er erkannte, dass seine Not die Seele mit den Früchten der Erfahrung gefüllt hatte, so bitter sie damals auch schmeckte.