Bewertung:

In den Rezensionen werden Alejandra Pizarniks Gedichte als kraftvoll, eindrucksvoll und technisch versiert hervorgehoben und ihre Fähigkeit gefeiert, tiefe Gefühle und komplexe Themen auszudrücken. Viele Leser schätzen die zweisprachige Ausgabe, die sowohl die englischen Übersetzungen als auch den spanischen Originaltext zugänglich macht. Einige Rezensenten bemängeln jedoch das Fehlen einer Einleitung, eines Kontextes und von Anmerkungen, die zu einem tieferen Verständnis ihres Werks beitragen könnten.
Vorteile:⬤ Pizarniks Poesie wird als brillant, lebendig und gefühlsstark beschrieben.
⬤ Die zweisprachige Ausgabe wird von Lesern, die sowohl das spanische Original als auch die Übersetzungen zu schätzen wissen, sehr geschätzt.
⬤ Die Übersetzungen von Yvette Siegert werden gelobt, weil sie getreu sind und das Wesen der Originalgedichte einfangen.
⬤ Die Buchgestaltung wird als visuell ansprechend bezeichnet.
⬤ Pizarniks Werk ist für zeitgenössische Diskussionen zu Themen wie Trauma, Geschlecht und Identität von Bedeutung.
⬤ Das Fehlen einer Einführung und kontextbezogener Informationen über Pizarnik wird häufig bemängelt, da dies ihr Werk für neue Leser weniger zugänglich macht.
⬤ Einige Gedichte wirken unzusammenhängend oder erfordern eine sorgfältige Betrachtung, um sie vollständig zu verstehen.
⬤ Es gibt kleinere Bedenken hinsichtlich der Genauigkeit einiger Übersetzungen, obwohl die emotionale Integrität insgesamt erhalten bleibt.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Extracting the Stone of Madness: Poems 1962 - 1972
Alejandra Pizarnik, die von Künstlern wie Octavio Paz und Roberto Bolano verehrt wurde, ist in den USA immer noch ein verborgener Schatz: Poems 1962 1972 umfasst ihr gesamtes mittleres bis spätes Werk sowie eine Auswahl posthum veröffentlichter Verse.
Besessen von Themen wie Einsamkeit, Kindheit, Wahnsinn und Tod, erforschte Pizarnik die wechselnden Wertigkeiten des Selbst und die Grenze zwischen Sprache und Schweigen. Nach ihren eigenen Worten fühlte sie sich angezogen vom "Leiden Baudelaires, dem Selbstmord Nervals, dem verfrühten Schweigen Rimbauds, der geheimnisvollen und flüchtigen Präsenz Lautreamonts sowie der unvergleichlichen Intensität des physischen und moralischen Leidens Artauds.
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