Bewertung:

Das Buch ist eine Sammlung von Aufsätzen zur Affekttheorie, die eine Reihe von Perspektiven und Einsichten bietet, aber aufgrund ihrer Komplexität und ihres Jargons für Nicht-Fachleute eine Herausforderung darstellen kann. Während einige Leser es brillant und aufschlussreich finden, kritisieren andere, dass es schwer zu verstehen ist und es ihm an Kohärenz fehlt.
Vorteile:⬤ Brillante und aufschlussreiche Essays, die Einblicke in emotionale Dilemmata geben.
⬤ Eine nützliche Definition von Affekt im Unterschied zu Emotion.
⬤ Die große Auswahl an Aufsätzen erlaubt es dem Leser, das auszuwählen, was für ihn relevant oder zugänglich ist.
⬤ Eine gute Einführung in die Affekttheorie für alle Interessierten.
⬤ Einige Essays zeichnen sich durch ihre Exzellenz aus, wie z.B. 'Grausamer Optimismus'.
⬤ Prosa kann für Nicht-Fachleute schwierig sein und erfordert erhebliche Anstrengungen, um sie zu verstehen.
⬤ Das Fehlen von Seitenzahlen in der Kindle-Ausgabe macht das Zitieren für Studenten schwierig.
⬤ Manche Leser empfinden den Text als unverständlich oder übermäßig komplex, was zu Verwirrung über Schlüsselkonzepte führt.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
The Affect Theory Reader
Diese feldbestimmende Sammlung konsolidiert den aufkeimenden Bereich der Affektforschung und verleiht ihm neuen Schwung. Zu den Beiträgern gehören viele der zentralen Theoretiker des Affekts - jener viszeralen Kräfte, die unter, neben oder im Allgemeinen außerhalb des bewussten Wissens liegen und uns zu Bewegung, Denken und sich ständig verändernden Formen der Beziehung antreiben können. Lauren Berlant erforscht den "grausamen Optimismus", Brian Massumi theoretisiert die affektive Logik der öffentlichen Bedrohung, und Elspeth Probyn untersucht die Scham. Zusammen mit den anderen Beiträgen zeigen sie, wie ein Bewusstsein für den Affekt aufregende neue Einsichten in Disziplinen wie Anthropologie, Kulturwissenschaften, Geografie und Psychologie bis hin zu Philosophie, Queer Studies und Soziologie eröffnet. In Aufsätzen, die sich in Thema, Stil und Perspektive unterscheiden, zeigen die Autoren, wie die Affekttheorie die miteinander verflochtenen Bereiche des Ästhetischen, des Ethischen und des Politischen beleuchtet, die sich in den Körpern (menschlicher und nicht-menschlicher) auf alltägliche und außergewöhnliche Weise abspielen. Sie zeigen die weitreichenden theoretischen Möglichkeiten auf, die ein Bewusstsein für Affekte eröffnet, wenn sie über Themen wie Ethik, Essen, öffentliche Moral, Glamour, Snark am Arbeitsplatz und psychische Gesundheitssysteme nachdenken. The Affect Theory Reader enthält ein Interview mit dem Kulturtheoretiker Lawrence Grossberg und ein Nachwort der Anthropologin Kathleen Stewart.
In der Einleitung schlagen die Herausgeber vor, wie der Affekt definiert werden kann, zeichnen die Geschichte des Konzepts nach und beleuchten die Rolle der Affekttheorie in verschiedenen Forschungsbereichen.
Mitwirkende. Sara Ahmed, Ben Anderson, Lauren Berlant, Lone Bertelsen, Steven D. Brown, Patricia Ticineto Clough, Anna Gibbs, Melissa Gregg, Lawrence Grossberg, Ben Highmore, Brian Massumi, Andrew Murphie, Elspeth Probyn, Gregory J. Seigworth, Kathleen Stewart, Nigel Thrift, Ian Tucker, Megan Watkins.